Audio 28.08.2018, 08:55 Uhr

Test: Sonos One

Multiroom reicht heute nicht mehr. Lautsprecher müssen auch smart sein – so wie der kleine Sonos.
Wären da nicht die kleinen optischen Abweichungen auf der Oberseite, ginge der Sonos «One» problemlos als Zwilling des Sonos «Play:1» (Test) durch. Seit Jahren ist der beliebte Lautsprecher mit den kompakten Abmessungen das Aushängeschild für die Sonos-Produktlinie: Er ist klein, klingt für seine Abmessungen sehr gefällig und bleibt dabei erschwinglich, auch wenn die Musik nur ein wenig im Hintergrund dudeln soll.
Einzig die Oberseite zeigt den Unterschied: Statt der plumpen Tasten warten nun dezent beschriftete Sensorflächen auf eine Berührung. Die Lautstärke wird mit einem Tippen erledigt, die Navigation zwischen den Titeln mit einem Wischen. Neu ist auch das Mikrofon, das den diensthabenden Assistenten aufschreckt. Dazu gleich mehr.
Die Tasten sind weg, bedient wird über Touch-Sensoren
(Quelle: PCtipp / ze)

Kinderleichte Installation

Sonos-Lautsprecher können allein betrieben werden, aber am besten hält man sie im Rudel. Dabei vernetzen sich mehrere Lautsprecher untereinander, sodass einem die Musik auf Schritt und Tritt in alle Zimmer folgt. Alternativ ist es möglich, zwei dieser Mono-Lautsprecher zu einem Stereo-Paar zu bündeln, um dem Klang mehr Raum zu geben.
Die Installation ist dabei mustergültig einfach: Der Lautsprecher wird aufgestellt und mit Strom versorgt. Anschliessend wird die Sonos-App gestartet, der Lautsprecher angewählt und konfiguriert. Seinen Platz im Netzwerk findet der One über WLAN oder Ethernet.
Für die Kalibrierung sollte der Lautsprecher an seinem endgültigen Platz aufgestellt werden. Achten Sie darauf, dass Sie während dieser zwei Minuten allein im Zimmer sind; so wird verhindert, dass die Präsenz der Mitbewohner die Messung verfälscht. Ausserdem sieht dann niemand zu, wie Sie durch das Wohnzimmer schleichen und mit theatralischen Gesten das Smartphone in der Luft schwenken.



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