HiFi-Lautsprecher 26.03.2019, 15:46 Uhr

Marshall Acton 2 Voice im Test

Von Marshall kommt mit dem Acton 2 Voice ein Bluetooth- und WLAN-Lautsprecher, der dem Sonos One Konkurrenz machen soll. Wir haben den Speaker getestet.
(Quelle: Marshall Headphones)
Der Hersteller Marshall hat längst nicht nur bei Konzertbesuchern und Musikern einen klangvollen Namen, durch den Markteinstieg in das Segment der Bluetooth-Geräte mit Kopfhörern kennen auch immer mehr Konsumenten die Marke. Mit dem Acton 2 Voice hat Marshall nun einen weiteren Bluetooth- und WLAN-Lautsprecher am Start, der auch hohe Ansprüche beim Klang zufriedenstellen soll. Wir haben das Gerät in der Alexa-Version getestet.
Die Einrichtung beziehungsweise die Verbindung mit Alexa erfolgt relativ simpel über die kostenlose Marshall Voice App, in dieser lassen sich – im Gegensatz zur Google-Variante – auch Equalizer-Voreinstellungen vornehmen und speichern. Die Sprachsteuerung klappte im Test hervorragend, auch wenn man das Stichwort „Alexa“ in normaler Lautstärke aussprach und der Lautsprecher derweil Musik spielte. Das funktionierte auch aus vergleichsweise grosser Entfernung von drei Metern, darüber hinaus reichte die Empfindlichkeit der Mikrofone allerdings nur sporadisch. 
Praktisch: Die Drehregler für Bass, Treble und Lautstärke
Quelle: Marshall Headphones
Die Musik kommt entweder via Bluetooth auf den Speaker oder direkt aus dem Web dank WLAN-Anbindung. Wahlweise kann man aber auch per 3,5-mm-Klinke Songs zuspielen. Wir wählten den Klinkeneingang, um eine möglichst unverfälschte Wiedergabe zu ermöglichen. Die Sound-Dateien kamen dabei von Deezer in der HiFi-Variante, also in hochauflösender FLAC-Qualität, während Amazon selbst nur stark komprimierte Streams anbietet.
Als ersten Testsong spielten wir Livin‘ on the edge von Aerosmith aus dem Jahr 1993, auch um die Basswiedergabe zu testen. Besonders die drei Paukenschläge bei Minute 3:30 sollten bei einem Lautsprecher, dessen Hersteller vor allem ein Rock-affines Publikum anspricht, eine entsprechende Vehemenz haben. Hier wurden wir nicht enttäuscht, die kleine Box brachte kräftige, wummernde Schläge. Anders sah es allerdings bei Life is killing me von Type O Negative aus, hier raubte der Acton II Voice sowohl Sänger Peter Steele als auch dem Bass die Präsenz, die den düsteren Klang der Band ausmacht. Auch bei dem Depeche Mode-Klassiker Stripped hätten wir uns beim Intro des startenden Motors mehr Bassdruck erwartet. 



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