AGBs unter der Lupe 12.08.2015, 02:22 Uhr

Windows 10 versus Privatsphäre

Die Expressinstallation von Windows 10 lässt viele datenschutzrechtliche Fragen offen. Wir zeigen, wo die Probleme liegen und erklären, wie Sie Windows 10 sicherer einrichten.
(Quelle: Shutterstock/Andrey_Popov)
Seit vergangener Woche ist Windows 10 endlich offiziell zu haben - und bereits über 18 Millionen User haben das neue Betriebssystem installiert. Einige davon, zweifelsohne, indem sie weiterweiterweiterweiterfertigstellen geklickt haben. Diesen und vielen anderen wird entgangen sein, welche Rechte Microsoft während der Installation von seinen Nutzern eingefordert hat.
Windows-10-Installation: Die Standardinstallation scheint auf den ersten Blick die einzige Alternative.
Quelle: Reddit
Dies überrascht kaum, denn Redmond hat den Installations- und Einrichtungsassistent so gestaltet, dass die Übernahme der Standard-Einstellungen auf den ersten Blick die einzige und vor allem die bequemste Möglichkeit ist, Windows 10 zu installieren.
Nun hat User C-Ron von Reddit die Bedingungen, welche Microsoft einfordert, genauer durchgelesen . Besonders bezüglich der Verwendung von Nutzerdaten finden sich einige Haarsträubende Textpassagen in den AGBs von Windows 10 - selbstverständlich alles, um die Nutzung des Betriebssystems zu verbessern.
Hier einige Punkte, aufs wesentliche Reduziert.
  • Gesprochener oder geschriebener Inhalt wird an Microsoft gesendet.
  • Apps dürfen die Advertising-ID zu Werbezwecken versenden.
  • Standorte des Geräts, gegenwärtige und vergangene, dürfen an Microsoft gesendet werden.
  • Die Browser-History wird an Microsoft gesendet.
  • Automatisches Verbinden mit offenen WLAN-Hotspots wenn Windows diese für vertrauenswürdig hält.
  • Automatisches Verbinden mit Netzwerken, wenn Kontakte diese geteilt haben.




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