Schluss mit lustig 01.02.2018, 06:32 Uhr

TomTom dreht zahlreichen Navis den Update-Hahn ab

Der Navi-Hersteller TomTom versorgt bald zahlreiche ältere Geräte nicht mehr mit Karten-Updates. Wer ein betroffenes Navi besitzt, muss sich entweder ein neues besorgen oder auf eine Alternative umsteigen.
Unter den Auslaufmodellen findet sich unter anderem eine Serie des TomTom Start 60
(Quelle: TomTom)
TomTom hat vor Kurzem bekannt gegeben, dass das Unternehmen künftig für manche Geräte keine Kartenupdates mehr herausgeben wird. In einem Statement begründet dies der Navigationsgeräte-Hersteller folgendermassen: «Es hat sich gezeigt, dass einige unserer Geräte der älteren Generation nicht genügend Ressourcen haben, um die neueste Software auszuführen und die aktuellsten Karten anzuzeigen.»
Laut TomTom sind unter anderem verschiedene Modelle der Serien Go, One, XL, XXL oder Start betroffen. Bei der Serie «Start» lässt sich etwa anhand der ersten beiden Buchstaben der Seriennummer ablesen, ob ein Gerät noch Updates erhält oder nicht. Im Statement hat der Navi-Hersteller alle betroffenen Geräte aufgelistet. Ausserdem erklärt TomTom, wie sich die Seriennummer bei den verschiedenen Navis ausfindig machen lässt. Konkret heisst das also: Wer im Besitz eines dieser Geräte ist, wird nach Ablauf des aktuellen Abos keine Karten-Updates mehr erhalten. Ausgenommen davon sind jedoch Geräte mit Lifetime Maps (lebenslangem Kartenaktualisierungsservice).

Der Kartendienst Google Maps erhält immer wieder neue spannende Funktionen. Mit dieser Tippsammlung verpassen Sie nichts mehr und lassen sich zuverlässig navigieren.

TomTom schreibt zwar, dass alle betroffenen Navis auch in Zukunft noch funktionieren. Abgelaufene Karten seien aber nicht mehr so genau wie jene, die laufend aktualisiert werden. Konsumenten werden nun vor die Wahl gestellt: Entweder man kauft sich ein neues TomTom-Navi oder steigt auf eine Alternative um. Eine solche liefert etwa Google mit dem Kartendienst Maps, der im Auto das Smartphone zum Navi macht und – sofern man sich nicht im Ausland befindet und Roaming-Kosten anfallen können – erst noch kostenlos ist.



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