Open Voice Network 07.07.2021, 06:38 Uhr

Weiterentwicklung von Sprachassistenzsystemen

Das Open Voice Network (OVN) will sich um die Förderung offener Standards zur Einführung KI-gestützter Sprachassistenzsysteme kümmern. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Target, die Schwarz Gruppe, Wegmans Food Markets, Microsoft, Veritone und die Deutsche Telekom.
Die Linux Foundation hat das Open Voice Network (OVN) gegründet.
(Quelle: https://openvoicenetwork.org)
Unabhängig von den derzeit gängigen Sprachplattformen entwickeln, gestalten und verwalten immer mehr Unternehmen ihre eigenen Sprachassistenzsysteme. Diese Übergangsperiode wird von dem Wunsch getrieben, das gesamte Nutzererlebnis zu managen – vom Klang der Stimme, dem akustischen Branding und den Inhalten bis hin zur Integration der Sprachassistenz in verschiedene Geschäftsprozesse und Markenumgebungen, die sich vom Callcenter über Geschäftsfilialen bis zum stationären Handel erstrecken. Unternehmen wissen, dass sie die Verbraucher und deren proprietäre Stimmdaten schützen müssen. Das Open Voice Network hat zum Ziel, diese Entwicklung zu unterstützen, indem es Standards und Nutzungsrichtlinien für Sprachassistenzsysteme bereitstellt, die vertrauenswürdig, umfassend und offen sind.
Für die Zukunft wird erwartet, dass Sprache sich zur primären digitalen Schnittstelle entwickelt, die zu einem hybriden Ökosystem aus universellen Plattformen und unabhängigen Sprachassistenten führt. Hierfür ist die Interoperabilität zwischen Konversationsagenten verschiedener Plattformen und Sprachassistenten zwingend erforderlich. Das Open Voice Network hat es sich deswegen zur Aufgabe gemacht, diesen Wandel mit Industrierichtlinien, zum Schutz von Sprache, Privatsphäre und Datensicherheit der Nutzer, zu unterstützen.



Das könnte Sie auch interessieren