Tracking im Hintergrund 04.03.2019, 11:16 Uhr

Über ein Drittel aller VPN-Apps sind mit Malware verseucht

Besonders datenschutzbewusste Nutzer greifen gerne auf einen VPN-Dienst zurück. Untersuchungen zeigen jedoch immer wieder, dass viele Anbieter die Sicherheit nur vorgaukeln. In Wahrheit werden über die Apps genauso Daten getrackt und übermittelt.
(Quelle: Alexander Yakimov / shutterstock.com )
Über ein Drittel aller angebotenen VPN-Apps beinhalten Malware, so die Sicherheitsexperten von Trend Micro. Andere VPN-Dienste tracken das Nutzerverhalten oder übertragen Daten an Drittanbieter. Experten raten deshalb dringend dazu, die AGB und Nutzungsbedingungen der Dienste genauestens zu lesen. Bei Versprechungen wie etwa einer "100-prozentigen Anonymität" sollten die Alarmglocken schrillen.
Nutzer, die viel Wert auf ihre Privatsphäre legen, greifen gerne auf ein Virtual Private Network (VPN) zurück. Egal ob am Desktop oder mobil auf dem Laptop, Tablet oder auch am Smartphone ist die Einrichtung eines VPN mithilfe eines entsprechenden Dienstes meist in wenigen Minuten erledigt.
Wie die Sicberheitsexperten von Trend Micro herausgefunden haben wollen, verfügen über ein Drittel der angebotenen VPN-Dienste über direkt mitgelieferte Malware.
(Quelle: Trend Micro)
Aber bei der Auswahl des Anbieters sollte man vorsichtig sein. Darunter tummeln sich auch viele schwarze Schafe, die weniger den Schutz der Privatsphäre des Einzelnen im Sinn haben. Lukrativer ist es da, die vermeintlich geschützten Daten abzugreifen und zu monetarisieren.
Die meisten VPNs verwenden eine Kombination aus mehreren Sicherheitstechniken wie etwa eine robuste Verschlüsselung, eine zusätzliche IP-Security, ein Layer-2-Tunneling-Protokoll sowie SSL und TLS. Kurz gesagt: Zwischen dem Endbenutzer und dem jeweiligen VPN-Server wird ein verschlüsselter, virtueller Tunnel angelegt, der das Abgreifen von Daten verhindern soll.



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