Fluent 1.0 18.04.2019, 06:59 Uhr

Mozilla bringt Lokalisierungstool an den Start

Mozilla präsentiert mit Fluent 1.0 ein neues Lokalisierungstool zur Übersetzung von Software. Das Tool soll dazu in der Lage sein, auch auf grammatikalische Feinheiten zu achten und zudem die Übersetzung kontextbezogen durchzuführen.
(Quelle: sirtravelalot / shutterstock.com)
Mozilla kündigt die Einführung eines neuen Lokalisierungstools an. Fluent 1.0 soll dazu beitragen, Software schneller und vor allem flüssiger in verschiedene Sprachen zu übersetzen.
Der aktuelle Standard beruht darauf, die Ausgangssprache - meist Englisch - wortwörtlich in die jeweils gewünschte Sprache zu übersetzten. Grammatikalische Fehler und im entsprechenden Kontext unpassende Wörter sind dabei die Folge.
Wird ein Text zum Beispiel ins Deutsche übersetzt, muss das Tool auf andere Dinge ausgelegt sein, wie etwa bei der Übersetzung ins Polnische oder Französische. Im Deutschen muss beispielsweise auf das Geschlecht des Objekts geachtet werden.

Möglichst einfacher Quellcode

Mozilla verspricht nun, dass Fluent auch die linguistischen Feinheiten einer jeden Sprache unabhängig vom Ausgangstext berücksichtigen könne. Derzeit verwendete Tools verlangen danach, alle linguistischen Merkmale im Quellcode zu erfassen. Mozilla hingegen will den Quellcode so einfach wie möglich halten und dennoch eine korrekte Übersetzung liefern. Unterstützt wird dafür unter anderem auch das Open-Source-Übersetzungsmanagement-System Pontoon.
Mozilla lädt interessierte Nutzer und Entwickler dazu ein, Fluent zu testen und ihr Feedback an die Entwickler zu senden. Für Programmierer steht zudem mit dem Fluent Syntax Guide eine ausführliche Anleitung bereit, wie das Lokalisierungstool anzuwenden ist.



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