05.12.2012, 00:00 Uhr

Neue armasuisse Technologieplattform testet Sensoren für Drohnen auf dem Militärflugplatz Emmen

Im Auftrag des Armeestabs testet armasuisse mit einer neuen Technologieplattform Sensoren, welche auf künftigen Drohnensystemen eingesetzt werden können. In einer ersten Phase wird hauptsächlich an ?Sense and Avoid? Verfahren für unbemannte Flugzeuge gearbeitet. Die Technologieplattform Centaur OPA (Optionally-Piloted Aircraft) basiert auf einem zwei-motorigen Diamond Aircraft Flugzeug (DA-42). Die DA-42 wurde durch die Firma Aurora Flight Science in Manassas (USA) als OPA weiter entwickelt. Ende November 2012 konnte das OPA durch armasuisse auf dem Flugplatz Emmen abgenommen werden.

Das OPA ermöglicht einen Einsatz in drei Betriebsarten: Bemannt, hybride und unbemannt.

In der Betriebsart ?hybride" wird das Flugzeug durch eine Crew in einer Bodenkontrollstation ferngesteuert und hat zusätzlich einen Sicherheits-Piloten an Bord, welcher im Bedarfsfall die Flugzeugsteuerung übernehmen kann. Diese Betriebsart bietet beste Voraussetzungen, um neue Avionik im Bereich ?Sense and Avoid" (automatisches Detektieren und Ausweichen gegenüber anderen Flugzeugen) zu erproben, zu validieren und zu zertifizieren. Erste Tests im Bereich ?Sense and Avoid" sind in der ersten Jahreshälfte 2013 geplant. (ph)  http://www.ar.admin.ch/

Siehe auch: Swisscom mit erstem interaktivem Haussteuerungssystem Quing Home, Microsoft Daten-Brille: Patent für Augmented-Reality-Gadget beantragt, Wie Sensoren und Computer das Verhalten von Menschen erkennen und Umgebungen steuern



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