05.07.2010, 00:00 Uhr

Competec hat letztes Jahr 2696 Tonnen CO2 kompensiert

 Die Competec-Gruppe hat 2009 2696 Tonnen Kohlendioxid kompensiert, indem sie ihre Produkte mit dem klimaneutralen «pro clima»-Versand der Schweizerischen Post verschickt hat, wie die Aargauer IT-Handelsgruppe informierte. Die Schweizerische Post investierte Competecs «pro clima»-Beiträge in ein Abfallgas-Kraftwerk, das von der Weltbank als bestes Umweltprojekt des Jahres 2009 ausgezeichnet wurde.
 Die Schweizerische Post hat der Competec-Gruppe im April bescheinigt, dass sie durch den klimaneutralen «pro clima»-Versand im Jahr 2009 2696,3 Tonnen CO2 kompensiert hat. Das entspricht dem jährlichen Kohlendioxid-Ausstoss von 250 Schweizer Durchschnitts-Haushalten. Mathias Sacher, Umweltbeauftragter der Competec-Gruppe, zeigt sich zufrieden: «Wir haben alle Emissionen kompensiert, die 2009 beim Paketversand entstanden sind. Die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft «Société Générale de Surveillance SA» hat bestätigt, dass hundert Prozent der Beiträge in CO2-Reduktionszertifikate eines nachhaltigen Umweltprojektes geflossen sind». Dieses Projekt ermögliche die Nutzung neuer, klimaschonender Technologien, fährt Sacher fort. Karin Schulte, Leitern Nachhaltigkeit der Schweizerischen Post, kommentiert: «pro clima ist ein Angebot mit einer klaren Gewinnerin der Umwelt. Uns freut es, dass immer mehr Unternehmen wie die Competec-Gruppe ein deutliches Signal setzen, indem sie auf diesem Weg die CO2-Emissionen ihrer Sendungen kompensieren. Auch die Post nutzt für ihre eigenen Sendungen pro clima».
 475779 Pakete klimaneutral verschickt
Die Competec-Logistik hat letztes Jahr insgesamt 475779 Pakete klimaneutral versandt. Für jedes Paket bezahlte Competec der Schweizerischen Post den «pro clima»-Zuschlag und kompensierte damit die Emissionen, die beim Versand entstehen. Die Post investierte diese Beiträge vollumfänglich in hochwertige «Gold Standard»-Emissionszertifikate. Diese müssen strengen Vorschriften genügen ähnlich denjenigen Zertifikaten, mit denen Staaten auf Basis des Kyoto-Protokolls einen Teil ihrer Treibhausgas-Emissionen kompensieren können. In der Schweiz gibt es kein Klimaschutzprojekt, das diesem Standard entspricht. Der Standard stellt sicher, dass die zugehörigen Umweltprojekte tatsächlich zur Reduktion von Treibhausgasen führen sowie einen gesellschaftlichen Nutzen fürs Gastgeberland haben.
 Strom aus Abfall gewinnen Competec hilft mit
Im konkreten Fall gingen die Einnahmen aus dem Erwerb dieser Zertifikate an die Mamak-Abfalldeponie nahe der türkischen Hauptstadt Ankara. Eine Anlage fängt das Methan ein, welches bei der Zersetzung des Abfalls freigesetzt wird, und produziert daraus Strom. Methangas trägt zum Treibhauseffekt zwanzig Mal so viel bei wie Kohlendioxid. Das Projekt unterstützt die nachhaltige Entwicklung der Region insgesamt, das heisst, zum ökologischen Nutzen kommt noch ein ökonomisch-sozialer: In Mamak beschäftigt die Deponie 200 Mitarbeitende. (Patrick Hediger) http://www.competec.ch http://www.post.ch



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