25.01.2011, 00:00 Uhr
State of the Internet-Report Q3 2010
Akamai Technologie hat die dritte Ausgabe 2010 seines vierteljährlichen Berichts zum Internetzustand veröffentlicht. Der "State of the Internet-Report" steht unter http://www.akamai.com/stateoftheinternetzum Download bereit und bietet Einblicke in wichtige Internetstatistiken über die weltweite Verbreitung von Breitbandanschlüssen, Zugang über mobile Endgeräte, Online-Attacken und weitere wichtige Trends.
Die wichtigsten Fakten für Europa:
Zugriffe auf das Internet
Im dritten Quartal 2010 riefen User in 235 Ländern bzw. Regionen von mehr als 533 Millionen unterschiedlichen IP-Adressen Inhalte über das Akamai-Netzwerk ab - eine Steigerung um 20 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Dabei verzeichneten die Top-10-Länder, auf die rund 70 % der weltweiten IP-Adressen entfallen, erneut ein signifikantes Wachstum. So legte Spanien (Platz 10) im Jahresvergleich um 15 % zu, gefolgt von Grossbritannien (Platz 6) mit 12 %. Deutschland (Platz 4) verbuchte ein Wachstum von 5,9 %, während das auf Rang 5 liegende Frankreich um 9,9 % zulegen konnte.
Durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit
Bezogen auf die Vorjahreszahlen befinden sich die europäischen Durchschnittsgeschwindigkeiten weiterhin im Höhenflug mit zweistelligen Zuwachsraten in Rumänien (12 %), den Niederlanden (14 %) und Lettland (27 %). Von den sechs europäischen Ländern unter den weltweiten Top 10 nahm Rumänien mit einer durchschnittlichen Übertragungsgeschwindigkeit von 7,0 Mbit/s erneut die Spitzenposition ein; ebenfalls gut vertreten sind die Niederlande mit 6,3 Mbit/s, Lettland mit 6,0 Mbit/s, die Tschechische Republik (5,4 Mbit/s), die Schweiz (5,3 Mbit/s) und Dänemark (5,0 Mbit/s).
Maximale Übertragungsraten im weltweiten Vergleich
Im dritten Quartal 2010 erlebte Europa einen stürmischen Anstieg bei der durchschnittlich erzielten maximalen Übertragungsrate - einem Indikator für die Leistungsfähigkeit der Internetverbindungen. Interessanterweise reihte sich Rumänien dabei neben Südkorea, Japan und Hongkong in die Liste derjenigen vier Länder ein, die Durchschnittswerte von 30 Mbit/s und mehr aufweisen können. Auch Monaco (23 Mbit/s) und Lettland (23 Mbit/s) erzielten mit 65 % bzw. 64 % einen beeindruckenden Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Portugal (19 Mbit/s) und Belgien (20 Mbit/s) schafften mit über 40 % ebenfalls eine respektable Steigerung ihrer maximalen Durchschnittsgeschwindigkeit. Schweden weist mit nicht einmal 4 % den geringsten Zuwachs zum Vorjahresquartal in der durchschnittlichen Spitzengeschwindigkeit auf und belegt mit 19 Mbit/s den letzten Platz in den Top Ten.
Breitband-Anschlüsse
Bei der Verbreitung von Verbindungen mit besonders hoher Übertragungsrate (über >5 Mbit/s) konnte Europa auch im dritten Quartal zulegen, wobei im globalen Vergleich die Niederlande den höchsten Anteil an schnellen Verbindungen mit dem Akamai-Netzwerk erreichten. Insgesamt sind fünf europäische Länder in der Liste der Top 10 vertreten: In Rumänien erzielten 50 % der Internetverbindungen Geschwindigkeiten von über 5 Mbit/s, dicht gefolgt von den Niederlanden (49 %) und Lettland (42 %). Dänemark und Belgien konnten mit jeweils 35 % ebenfalls einen hohen Anteil an "High Broadband"-Verbindungen verzeichnen.
Schnellste Städte weltweit
Akamai untersuchte einmal mehr die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit von Städten im weltweiten Vergleich. Städte in Asien dominierten auch im dritten Quartal eindeutig die Liste; drei Viertel der Top-100-Städte befinden sich in dieser Region. Dabei hält Taegu, Südkorea, die Spitzenposition mit einer durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit von 18,3 Mbit/s. (Patrick Hediger) http://www.akamai.com
Die wichtigsten Fakten für Europa:
Zugriffe auf das Internet
Im dritten Quartal 2010 riefen User in 235 Ländern bzw. Regionen von mehr als 533 Millionen unterschiedlichen IP-Adressen Inhalte über das Akamai-Netzwerk ab - eine Steigerung um 20 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Dabei verzeichneten die Top-10-Länder, auf die rund 70 % der weltweiten IP-Adressen entfallen, erneut ein signifikantes Wachstum. So legte Spanien (Platz 10) im Jahresvergleich um 15 % zu, gefolgt von Grossbritannien (Platz 6) mit 12 %. Deutschland (Platz 4) verbuchte ein Wachstum von 5,9 %, während das auf Rang 5 liegende Frankreich um 9,9 % zulegen konnte.
Durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit
Bezogen auf die Vorjahreszahlen befinden sich die europäischen Durchschnittsgeschwindigkeiten weiterhin im Höhenflug mit zweistelligen Zuwachsraten in Rumänien (12 %), den Niederlanden (14 %) und Lettland (27 %). Von den sechs europäischen Ländern unter den weltweiten Top 10 nahm Rumänien mit einer durchschnittlichen Übertragungsgeschwindigkeit von 7,0 Mbit/s erneut die Spitzenposition ein; ebenfalls gut vertreten sind die Niederlande mit 6,3 Mbit/s, Lettland mit 6,0 Mbit/s, die Tschechische Republik (5,4 Mbit/s), die Schweiz (5,3 Mbit/s) und Dänemark (5,0 Mbit/s).
Maximale Übertragungsraten im weltweiten Vergleich
Im dritten Quartal 2010 erlebte Europa einen stürmischen Anstieg bei der durchschnittlich erzielten maximalen Übertragungsrate - einem Indikator für die Leistungsfähigkeit der Internetverbindungen. Interessanterweise reihte sich Rumänien dabei neben Südkorea, Japan und Hongkong in die Liste derjenigen vier Länder ein, die Durchschnittswerte von 30 Mbit/s und mehr aufweisen können. Auch Monaco (23 Mbit/s) und Lettland (23 Mbit/s) erzielten mit 65 % bzw. 64 % einen beeindruckenden Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Portugal (19 Mbit/s) und Belgien (20 Mbit/s) schafften mit über 40 % ebenfalls eine respektable Steigerung ihrer maximalen Durchschnittsgeschwindigkeit. Schweden weist mit nicht einmal 4 % den geringsten Zuwachs zum Vorjahresquartal in der durchschnittlichen Spitzengeschwindigkeit auf und belegt mit 19 Mbit/s den letzten Platz in den Top Ten.
Breitband-Anschlüsse
Bei der Verbreitung von Verbindungen mit besonders hoher Übertragungsrate (über >5 Mbit/s) konnte Europa auch im dritten Quartal zulegen, wobei im globalen Vergleich die Niederlande den höchsten Anteil an schnellen Verbindungen mit dem Akamai-Netzwerk erreichten. Insgesamt sind fünf europäische Länder in der Liste der Top 10 vertreten: In Rumänien erzielten 50 % der Internetverbindungen Geschwindigkeiten von über 5 Mbit/s, dicht gefolgt von den Niederlanden (49 %) und Lettland (42 %). Dänemark und Belgien konnten mit jeweils 35 % ebenfalls einen hohen Anteil an "High Broadband"-Verbindungen verzeichnen.
Schnellste Städte weltweit
Akamai untersuchte einmal mehr die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit von Städten im weltweiten Vergleich. Städte in Asien dominierten auch im dritten Quartal eindeutig die Liste; drei Viertel der Top-100-Städte befinden sich in dieser Region. Dabei hält Taegu, Südkorea, die Spitzenposition mit einer durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit von 18,3 Mbit/s. (Patrick Hediger) http://www.akamai.com