28.02.2011, 00:00 Uhr
Schweizer Jugendliche nutzen Handy häufiger als Internet und MP3 hören
Die Studie JAMES zeigt, dass Handy und Internet von Jugendlichen inzwischen deutlich häufiger genutzt werden als das Fernsehen. An erster Stelle hinsichtlich der Mediennutzung steht bei Schweizer Jugendlichen das Handy, an zweiter Stelle die Nutzung von Internetdiensten und anschliessend (in absteigender Reihenfolge) MP3 (Musik hören), Fernsehen, Musik-CD, Radio, Tageszeitung und Computer- und Videogames. Letztere werden von Knaben häufiger genutzt als von Mädchen. Die Beliebtheit der Medien ist jedoch von Sprachregion zu Sprachregion sehr unterschiedlich. So werden beispielsweise Computergames in der lateinischen Schweiz markant öfter genutzt als in der Deutschschweiz. Gerade die sprachregionalen Unterschiede überraschen und zeigen, dass kaum von einer ?schweizerischen? Mediennutzung gesprochen werden kann.
Im Rahmen der Studie wurde zudem erhoben, welche Informationen Jugendliche über sich im Internet preisgeben. Am häufigsten wird bei Social Networks wie Facebook das Geschlecht bekannt gegeben, noch vor dem realen Namen. Über 80 Prozent der Befragten veröffentlichen Fotos oder Videos von sich selbst. Je älter die Jugendlichen sind, desto mehr persönliche Informationen geben sie preis. Die JAMES-Studie ist eine umfassende und repräsentative nationale Studie zur Mediennutzung von Jugendlichen. Sie wurde von der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation mit der Université de Genève und der Università della Svizzera italiana im Sommer 2010 durchgeführt. Im Rahmen der Studie sind über 1?000 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren in allen drei Sprachregionen der Schweiz befragt worden. Der vollständige Ergebnis-Bericht der JAMES-Studie kann online unter www.psychologie.zhaw.ch/JAMES oder unter www.swisscom.ch/JAMES abgefragt werden. (Patrick Hediger)
Im Rahmen der Studie wurde zudem erhoben, welche Informationen Jugendliche über sich im Internet preisgeben. Am häufigsten wird bei Social Networks wie Facebook das Geschlecht bekannt gegeben, noch vor dem realen Namen. Über 80 Prozent der Befragten veröffentlichen Fotos oder Videos von sich selbst. Je älter die Jugendlichen sind, desto mehr persönliche Informationen geben sie preis. Die JAMES-Studie ist eine umfassende und repräsentative nationale Studie zur Mediennutzung von Jugendlichen. Sie wurde von der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation mit der Université de Genève und der Università della Svizzera italiana im Sommer 2010 durchgeführt. Im Rahmen der Studie sind über 1?000 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren in allen drei Sprachregionen der Schweiz befragt worden. Der vollständige Ergebnis-Bericht der JAMES-Studie kann online unter www.psychologie.zhaw.ch/JAMES oder unter www.swisscom.ch/JAMES abgefragt werden. (Patrick Hediger)