01.02.2011, 00:00 Uhr
Google startet Art Project zusammen mit 17 Museen
Google stellt das Art Project vor. Es handelt sich dabei um eine einzigartige Zusammenarbeit mit 17 weltbekannten Kunstmuseen. Das Projekt ermöglicht Nutzern, mehr als tausend Kunstwerke in aussergewöhnlichem Detail online zu entdecken und anzusehen. Seit 18 Monaten arbeitet Google mit den 17 Kunstmuseen eng zusammen, um das gemeinsame Projekt umzusetzen - darunter sind auch die Alte Nationalgalerie und Gemäldegalerie aus Berlin. Das Ergebnis ist auf www.googleartproject.com ab sofort für Nutzer weltweit erlebbar. Dafür waren eine Reihe sehr hochauflösender Aufnahmen berühmter Kunstwerke sowie der Abgleich von über eintausend anderen Bildern an einem Ort erforderlich. Auch die Erstellung von 360 Grad-Rundgängen durch einzelne Galerien mithilfe der Street View-Technologie für Innenräume zählt dazu.
Mit diesem einmaligen Projekt kann jeder weltweit mit der Hilfe eines Mausklicks Informationen über die Geschichte eines Kunstwerks sowie dessen Künstler bekommen.Alle Museen haben intensiv mit Google zusammen gearbeitet und jeden Projektschritt durch ihre Sachkenntnis und Beratung unterstützt. So halfen sie beispielsweise bei der Auswahl der zu präsentierenden Sammlungen, fanden den besten Blickwinkel für die Aufnahmen der Fotos und berieten, welche Informationen die Kunstwerke begleiten sollten.Der Projektumfang reicht von Bildern wie Botticellis «Geburt der Venus» (http://goo.gl/oosNX) bis hin zu Chris Ofilis «No Woman, No Cry» (http://goo.gl/dCfWI), von Cezannes postimpressionistischen Arbeiten bis hin zu byzantinischer Ikonografie. Gezeigt werden die Decken von Versailles ebenso wie antike ägyptische Tempel; man kann sich eine Sammlung der Werke von Whistler als auch von Rembrandt ansehen. Unter den Werken sind auch Gemälde von Schweizer Künstlern: Arnold Böcklin, «Selbstbildnis mit fidelndem Tod» (http://goo.gl/iooZn) und «Selbstporträt mit dem grünen Augenschirm» (http://goo.gl/vH37K) von Anton Graff. Insgesamt befinden sich Werke von 486 Künstlern aus der ganzen Welt in dem Projekt. (Patrick Hediger) www.googleartproject.com
Die wichtigsten Funktionen:
Museen mit Street View Technologie erleben:
Mit Hilfe dieser Funktion können Nutzer auf www.googleartproject.com virtuelle Rundgänge durch die Galerien machen. Der Besucher kann Werke per Mausklick auswählen und dank hochauflösender Aufnahmen in faszinierender Detailgenauigkeit betrachten. Zusatzinformationen zu Werken und Künstlern sowie zugehörige YouTube-Videos ergänzen den Besuch. Ein speziell entwickelter Street View-«Trolley» hat für die Innenansichten 360-Grad-Panoramabilder der ausgewählten Galerien fotografiert, die zusammengefügt eine nahtlose Navigation in mehr als 385 Räumen innerhalb der Museen ermöglichen. Die Galerien können auch direkt in Street View auf Google Maps (http://goo.gl/J2EXa) erkundet werden.
Kunstwerke in höchster Bildauflösung:
Jedes der 17 Museen hat jeweils ein Kunstwerk ausgewählt, das mithilfe ultra-hochauflösender «Gigapixel»-Fototechnologie in aussergewöhnlicher Detailtiefe aufgenommen wurde. Jedes dieser Bilder enthält etwa sieben Milliarden Pixel, wodurch der Betrachter Details der Pinselführung und Patina erkennt, wie es mit dem blossen Auge nicht möglich wäre. Schwer erkennbare Details werden dabei deutlich sichtbar. Beispielsweise das winzige lateinische Reimpaar auf dem Porträt «Der Kaufmann Georg Gisze» von Hans Holbein dem Jüngeren (http://goo.gl/Twltb) oder die hinter dem Baum versteckten Personen auf dem Iwanow-Gemälde «Die Offenbarung des Christus gegenüber den Menschen» (http://goo.gl/zxw9O).
Darüber hinaus haben die beteiligten Museen eine Auswahl von über 1'000 Kunstwerken zur erfügung gestellt. Die Auflösung dieser Bilder in Kombination mit einer speziell angepassten Zoom-Funktion ermöglicht es Kunstliebhabern, kleinste Aspekte von Gemälden zu entdecken, die sie in dieser Nähe zuvor vielleicht nie gesehen haben. Dazu zählen etwa die winzig dargestellten Personen im Fluss auf dem El Greco-Gemälde «Blick auf Toledo» (http://goo.gl/TLcJv) oder einzelne Punkte von Seurats «Ein Abend in Grandcamp»
(http://goo.gl/1Wyx6).
Eigene Sammlungen anlegen:
Die Funktion «Create an Artwork Collection» ermöglicht es Nutzern, selbst gewählte Ansichten der mehr als 1.000 Kunstwerke zu speichern und als eigene personalisierte Sammlung zusammenzustellen. Jedes Gemälde kann mit Kommentaren versehen und die Sammlung im Anschluss mit Familie und Freunden geteilt werden. Schüler-, Studenten- oder andere Projektgruppen liefert diese Funktion ein spannendes Hilfsmittel, um gemeinsam an Projekten und Kollektionen zu arbeiten.
Auf YouTube sind weitere Informationen zum Art Project veröffentlicht:
http://www.youtube.com/googleartproject
Mit diesem einmaligen Projekt kann jeder weltweit mit der Hilfe eines Mausklicks Informationen über die Geschichte eines Kunstwerks sowie dessen Künstler bekommen.Alle Museen haben intensiv mit Google zusammen gearbeitet und jeden Projektschritt durch ihre Sachkenntnis und Beratung unterstützt. So halfen sie beispielsweise bei der Auswahl der zu präsentierenden Sammlungen, fanden den besten Blickwinkel für die Aufnahmen der Fotos und berieten, welche Informationen die Kunstwerke begleiten sollten.Der Projektumfang reicht von Bildern wie Botticellis «Geburt der Venus» (http://goo.gl/oosNX) bis hin zu Chris Ofilis «No Woman, No Cry» (http://goo.gl/dCfWI), von Cezannes postimpressionistischen Arbeiten bis hin zu byzantinischer Ikonografie. Gezeigt werden die Decken von Versailles ebenso wie antike ägyptische Tempel; man kann sich eine Sammlung der Werke von Whistler als auch von Rembrandt ansehen. Unter den Werken sind auch Gemälde von Schweizer Künstlern: Arnold Böcklin, «Selbstbildnis mit fidelndem Tod» (http://goo.gl/iooZn) und «Selbstporträt mit dem grünen Augenschirm» (http://goo.gl/vH37K) von Anton Graff. Insgesamt befinden sich Werke von 486 Künstlern aus der ganzen Welt in dem Projekt. (Patrick Hediger) www.googleartproject.com
Die wichtigsten Funktionen:
Museen mit Street View Technologie erleben:
Mit Hilfe dieser Funktion können Nutzer auf www.googleartproject.com virtuelle Rundgänge durch die Galerien machen. Der Besucher kann Werke per Mausklick auswählen und dank hochauflösender Aufnahmen in faszinierender Detailgenauigkeit betrachten. Zusatzinformationen zu Werken und Künstlern sowie zugehörige YouTube-Videos ergänzen den Besuch. Ein speziell entwickelter Street View-«Trolley» hat für die Innenansichten 360-Grad-Panoramabilder der ausgewählten Galerien fotografiert, die zusammengefügt eine nahtlose Navigation in mehr als 385 Räumen innerhalb der Museen ermöglichen. Die Galerien können auch direkt in Street View auf Google Maps (http://goo.gl/J2EXa) erkundet werden.
Kunstwerke in höchster Bildauflösung:
Jedes der 17 Museen hat jeweils ein Kunstwerk ausgewählt, das mithilfe ultra-hochauflösender «Gigapixel»-Fototechnologie in aussergewöhnlicher Detailtiefe aufgenommen wurde. Jedes dieser Bilder enthält etwa sieben Milliarden Pixel, wodurch der Betrachter Details der Pinselführung und Patina erkennt, wie es mit dem blossen Auge nicht möglich wäre. Schwer erkennbare Details werden dabei deutlich sichtbar. Beispielsweise das winzige lateinische Reimpaar auf dem Porträt «Der Kaufmann Georg Gisze» von Hans Holbein dem Jüngeren (http://goo.gl/Twltb) oder die hinter dem Baum versteckten Personen auf dem Iwanow-Gemälde «Die Offenbarung des Christus gegenüber den Menschen» (http://goo.gl/zxw9O).
Darüber hinaus haben die beteiligten Museen eine Auswahl von über 1'000 Kunstwerken zur erfügung gestellt. Die Auflösung dieser Bilder in Kombination mit einer speziell angepassten Zoom-Funktion ermöglicht es Kunstliebhabern, kleinste Aspekte von Gemälden zu entdecken, die sie in dieser Nähe zuvor vielleicht nie gesehen haben. Dazu zählen etwa die winzig dargestellten Personen im Fluss auf dem El Greco-Gemälde «Blick auf Toledo» (http://goo.gl/TLcJv) oder einzelne Punkte von Seurats «Ein Abend in Grandcamp»
(http://goo.gl/1Wyx6).
Eigene Sammlungen anlegen:
Die Funktion «Create an Artwork Collection» ermöglicht es Nutzern, selbst gewählte Ansichten der mehr als 1.000 Kunstwerke zu speichern und als eigene personalisierte Sammlung zusammenzustellen. Jedes Gemälde kann mit Kommentaren versehen und die Sammlung im Anschluss mit Familie und Freunden geteilt werden. Schüler-, Studenten- oder andere Projektgruppen liefert diese Funktion ein spannendes Hilfsmittel, um gemeinsam an Projekten und Kollektionen zu arbeiten.
Auf YouTube sind weitere Informationen zum Art Project veröffentlicht:
http://www.youtube.com/googleartproject