Neuer Namen und neue Preise 16.05.2018, 07:04 Uhr

Google Drive wird zu Google One

Ein neuer Name für die Cloud: Der Speicherdienst Google Drive soll künftig Google One heissen und zusätzliche Speicheroptionen zu neuen Preise bereithalten.
(Quelle: Google )
Vor wenigen Tagen verkündete Google noch, dass Google Drive zwar dem neuen Materialdesign von Gmail angeglichen wird, jedoch keine neuen Funktionen für den Cloud-Speicher geplant sind. Nun jedoch stellt der Anbieter ein komplett neues Konzept für Drive vor.
Demnach soll der Cloud-Speicher schon bald in Google One umbenannt werden und ein verändertes Abo-Modell aufweisen. Bisher standen jedem Nutzer 15 GByte Speicher frei zur Verfügung. Wer mehr benötigte, konnte zwischen verschiedenen Abo-Modellen wählen.
Dabei soll es zwar grundsätzlich bleiben, die Preise ändern sich jedoch. Ausserdem wird die Option mit einem Speicher von 1 TByte nicht mehr angeboten. Nutzer die genau dieses Speichervolumen bisher gewählt hatten, werden automatisch und ohne Zusatzkosten auf 2 TByte umgestellt.
Die neuen Preise von Google One staffeln sich wie folgt: 100 GByte gibt es für monatlich 1,99 Dollar, 200 GByte kosten 2,99 Dollar und 2 TByte schlagen mit 9,99 Dollar pro Monat zu Buche. Die deutschen Preise hat Google bislang nicht kommuniziert.

Speicher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen

Ebenfalls neu mit One eingeführt wird die Möglichkeit, den Speicherplatz mit bis zu fünf Familienmitgliedern zu teilen. Dabei erhält jeder ein ganz persönliches Speicherkontingent zugeteilt.
Ferner bietet Google für One-Kunden einen eigenen Kundensupport an und die Nutzer sollen Vergünstigungen für andere Google-Dienste wie etwa dem Play Store oder bei Hotelbuchungen über die Google-Suche bekommen.
Wer über ein Abo von Google Drive verfügt, wird in den kommenden Monaten automatisch auf Google One umgestellt. Zunächst soll die USA damit versorgt werden. Alle anderen Länder folgen im Anschluss, so Google in einem Blogeintrag.
Wie dort ebenfalls zu lesen ist, betreffen diese Änderungen nur Privatnutzer. Business-User der G Suite werden von den Änderungen daher wohl nicht betroffen sein.



Das könnte Sie auch interessieren