Neuer Schriftzug, neue Farben 05.11.2019, 10:12 Uhr

Das ist das neue Logo für den Facebook-Konzern

Facebook hat ein neues Logo mit demselben Firmennamen für den Konzern vorgestellt. Es unterscheidet sich vom Logo des Online-Netzwerks und soll künftig häufiger neben anderen Marken des Konzerns wie Instagram und WhatsApp stehen.
(Quelle: Facebook)
Facebook präsentiert ein neues Logo für den Konzern: Der Firmenname bleibt derselbe, soll jedoch künftig besser zum Ausdruck bringen, dass hinter der Marke Facebook mehr als nur das gleichnamige Social Network steckt. Daher unterscheidet sich das neue Branding auch vom Logo des Online-Netzwerks und soll künftig häufiger neben anderen Plattformen des Konzerns wie Instagram und WhatsApp stehen.
Quelle: Facebook
Laut Umfragen wüssten viele Nutzer nicht, dass die Fotoplattform Instagram und der Chat-Dienst WhatsApp zu Facebook gehören, sagte Marketingchef Antonio Lucio. Wenn sie das wüssten, verbesserte dies das Ansehen von Facebook. Zugleich räumte Lucio ein, dass dagegen eine Marke wie WhatsApp durch die klarere Offenlegung ihrer Verbindung zu Facebook zumindest kurzfristig Schaden nehmen könne. Facebook nehme das aber in Kauf, weil man auf einen langfristigen positiven Effekt hoffe.

Nicht vor Problemen davonlaufen

Quelle: Facebook
Ursprünglich hatte man bei Facebook sogar eine Namensänderung erwogen, damit der Konzern mit seinen diversen Diensten nicht nur als Betreiber des Online-Netzwerks wahrgenommen wird. Am Ende habe man sich jedoch dagegen entschieden, sagte Lucio dem Finanzdienst Bloomberg. Die Firma habe nicht den Eindruck erwecken wollen, dass sie vor Problemen nach Daten-Skandalen und Kritik weglaufe. "Das wäre vom Rest der Welt als unaufrichtig wahrgenommen worden."
Facebook hatte bereits im Sommer angefangen, den Namen des Konzerns in seinen anderen Apps zu erwähnen. Mit dem neuen Logo soll er nun für die Nutzer unter anderem von Instagram und WhatsApp noch sichtbarer werden. Zum Facebook-Konzern gehören auch der Spezialist für virtuelle Realität Oculus und die Bürokommunikations-Plattform Workplace.




Das könnte Sie auch interessieren