Home-Office durch Corona 13.10.2020, 16:13 Uhr

Style-Etikette bei Video-Calls und Co.

Home-Office bedeutet nicht, locker im Jogginganzug zu Hause zu liegen und nebenbei Telefonate zu erledigen oder Dokumente zu bearbeiten. Wer zu Hause arbeitet, sollte dies nicht mit Freizeit verwechseln, denn schliesslich bezahlt der Arbeitgeber für diese Zeit.
Im Home-Office im Freizeitlook - nur in Ausnahmesituationen, bitte.
(Quelle: pixabay.com @ VinzentWeinbeer)
Zwar gibt es mit der Arbeit im Home-Office etwas mehr Komfort, denn immerhin fällt der Weg zur Arbeit weg und die Zeiteinteilung lässt sich vielleicht etwas einfacher gestalten. Trotzdem sollte die Produktivität im Home-Office nicht leiden. Mit einigen leicht umsetzbaren Tipps klappt es noch viel besser.
Oben Top, unten Flop – das sollen Kollegen und Geschäftspartner nicht sehen
Im Home-Office bleiben Telefonate mit Kollegen und/oder Geschäftspartner nicht aus. Für den professionellen Auftritt vor der Kamera muss auch das Outfit stimmen. Wer seriös auftreten möchte, sollte auf den Look achten, denn der erste Eindruck ist entscheidend.
Lässig ja, Freizeit-Look nein
Um möglichst smart zu arbeiten, kann beispielsweise Schweizer Software für Meetings eingesetzt werden. Um die professionelle Arbeitsweise daheim zu ermöglichen, sollte auch das Outfit stimmen. Zu Hause gemütlich arbeiten ist mit einem lässigen Oberteil natürlich gestattet. Auch lässig kann gut aussehen und professionell wirken. Wichtig ist, dass die Kleidung sauber und farblich aufeinander abgestimmt ist. Als stylisches Highlight lässt sich ein lässiger Pullover beispielsweise mit einer tollen Statement-Kette aufhübschen.
Nicht nur das Oberteil ist beim Home-Office-Look entscheidend, sondern das gesamte Tagesoutfit. Wer im Business-Look gekleidet ist, fühlt sich häufig auch „business“ und wirkt viel souveräner im Auftreten. Auch der perfekte Home-Office-Look lässt sich bequem online von zu Hause aus shoppen. Der Kauf online spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern ermöglicht auch mehr Auswahl. Die angesagten Business-Looks können nämlich direkt bestellt werden und kommen bequem an den Home-Office-Arbeitsplatz.
Geschminkt oder ungeschminkt: im Home-Office gepflegt aussehen
Im Home-Office ist es wichtig, möglichst effizient zu arbeiten. Dazu gehört es nicht nur, die richtige Hardware (beispielsweise die neuesten Microsoft Surface-Geräte) zu haben, sondern auch überzeugend aufzutreten. Wer sich in seiner Haut wohlfühlt, strahlt das auch aus. Eine tägliche Pflege mit Creme, das Bürsten des Haares und ein leichtes Tages-Make-up können für einen gesteigerten Wohlfühlfaktor sorgen.
Ist das Haar besonders störrisch, schafft Trockenshampoo Effizienz und lässt mehr Raum für produktive Aufgaben. Statt die Haare aufwendig zu waschen, wird das Trockenshampoo beispielsweise innerhalb von Sekunden in die Ansätze gesprüht, dort eingearbeitet und schon gibt es den frischen Look.
Bequeme Schuhe dürfen es sein
Statt im Büro in hochrangigen Schuhen aufzutauchen oder die viel zu engen Schuhe zum Anzug zu tragen, darf es im Home-Office auch bequemer sein. Wichtig ist, dass die Füsse nicht zu kalt beim Sitzen am Arbeitsplatz werden. Kalte Füsse zeigen sich nämlich häufig in einem nervösen Reiben der Fusssohlen aneinander, was natürlich in einer Video-Konferenz unangenehm auffallen kann. Wer es komfortabel möchte, kann lässige Loafer anziehen, denn damit bleiben die Füsse angenehm warm und der Schuh passt trotz seiner Lässigkeit zum Business-Look.
So werden Videokonferenzen im Home-Office zum Erfolg
Im Home-Office stehen oftmals nicht alle technischen Möglichkeiten zur Verfügung, wie sie im Büro am Arbeitsplatz zu finden sind. Dennoch ist es wichtig, im Home-Office möglichst professionell aufzutreten und für die richtige Atmosphäre zu sorgen.
Die optimale Beleuchtung und Kameratechnik spielen dabei eine wesentliche Rolle. Wer im Home-Office mit Kollegen oder Geschäftspartnern telefoniert oder eine Video-Konferenz abhält, sollte dies vor allem bei Tageslicht tun. Optimal ist ein Arbeitsplatz vor dem Fenster oder zumindest mit ausreichend Beleuchtung. Als Notlösung kann auch die Standleuchte aus dem Wohnzimmer fungieren. Wird sie leicht seitlich versetzt am Arbeitsplatz positioniert, wirkt das Gesicht deutlich freundlicher und das Kamerabild ist besser ausgeleuchtet.
Video-Konferenz vor den PC oder mit mobilen Endgeräten?
Durch das Coronavirus sind auch in der Schweiz viele Arbeitnehmer von temporärer Arbeitslosigkeit betroffen. Entschädigung für den Erwerbsausfall gibt es durch die Schweizerische Eidgenossenschaft, aber so weit muss es dank der Home-Office-Lösung vieler Unternehmen gar nicht kommen. Video-Konferenzen sind ein pragmatisches Mittel, um Team-Meetings mit Kollegen abzuhalten, Bewerbungsgespräche zu führen oder in Vertragsverhandlungen zu treten. Wichtig ist, dass die Technik funktioniert.

Optimal sind Video-Konferenzen direkt vor dem PC-Bildschirm, denn hier ist ein störungsfreies Bild ohne Wackler garantiert. Wer mit dem Smartphone oder Tablet an der Video-Konferenz teilnimmt, sollte ein Stativ verwenden, um eine optimale Bildqualität zu gewährleisten.
Digitalisierung für neue Arbeitswelt wird unterstützt
Damit das Arbeiten künftig noch smarter (im Home-Office) stattfinden kann, ist die Digitalisierung ein wichtiges Fundament. Das WBF will die digitale Entwicklung in Wirtschaft rasant vorantreiben und stellt dafür verschiedene Mittel bereit. Doch auch die Arbeitnehmer dürfen auf Unterstützung beim Home-Office hoffen. Arbeitgeber stellen beispielsweise nicht nur die Hardware zur Verfügung, sondern zahlen auch einen Teil der Miete für das Home-Office. Allerdings sind die Zuschüsse beim Home-Office individuell und werden abhängig von Erfordernis und Arbeitszeit sowie den vertraglichen Rahmenbedingungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bestimmt.
Störungen vermeiden: So wird optimale Produktivität gewährleistet
Im Home-Office gibt es unzählige Störungsquellen, die im regulären Büroalltag gar nicht auftreten (können): Die Familie platzt plötzlich am „Arbeitsplatz“ herein, der Postbote klingelt oder die Nachbarn wollen sich Zucker borgen. Wer zu Hause ist, verfällt zudem oftmals in den Reinigungsmodus und will nebenbei den Geschirrspüler aus- und einräumen, die Waschmaschine bestücken oder Hemden bügeln.
Diese Ablenkungen tragen dazu bei, dass der Arbeitsprozess deutlich unproduktiver wird. Vermeintlich kurze Unterbrechungen arten in längere Pausen aus, was natürlich kein Arbeitgeber gern sieht. Um die Produktivität zu gewährleisten, empfiehlt es sich, vermeintliche Störungsquellen auszuschalten. Wer mit der Familie zu Hause ist, sollte feste Zeiten vereinbaren, wann die Kinder im Zimmer spielen können oder der Partner am eigenen Arbeitsplatz auftauchen kann.
Zur Geräuschminderung sind Kopfhörer geeignet, denn sie sorgen dafür, dass beispielsweise Lärm von aussen oder die Klingel nicht zu hören ist. Während der Arbeitszeit sind Pausen trotzdem wichtig. Deshalb feste Arbeitszeiten setzen und auch eine Mittagspause einkalkulieren! Nach dem Ende einer erfolgreichen Video-Konferenz darf es auch das kurze Durchatmen an der frischen Luft sein, um nach einigen Minuten gestärkt und mit Sauerstoff versorgt an die neuen Arbeiten zu gehen.

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