Zusammenschluss 06.11.2019, 18:00 Uhr

Adobe, "The New York Times" und Twitter gründen Content Authenticity Initiative

Mit diesem Nachrichtenstandard wollen Adobe, Twitter und die "New York Times" ein branchenweites Qualitätswerkzeug zur Identifizierung manipulierter Inhalte etablieren.
Das Framework soll es den Autoren ermöglichen, ihre Inhalte zu verifizieren, so dass sie eine korrekte Zuordnung erhalten und den Lesern mehr Sicherheit über die Authentizität der von ihnen konsumierten Inhalte geben.
(Quelle: Pixabay )
Adobe, „The New York Times“ und Twitter haben es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam gegen die Verbreitung verfälschter Inhalte vorzugehen und präsentierten am 4. November bei der Kreativkonferenz Adobe Max die Content Authenticity Initiative. Mit diesem Nachrichtenstandard wollen die Unternehmen ein branchenweites Qualitätswerkzeug zur Identifizierung manipulierter Inhalte etablieren. Dafür entwickelte Adobe ein Opt-in-System, das es Entwicklern und Verlagen ermöglicht, Zuordnungsdaten an Inhalte, die sie veröffentlichten möchten, anzuhängen.
"Die zunehmende Verbreitung digitaler Inhalte führt dazu, dass die Leser wissen wollen, ob die Inhalte die sie konsumieren auch richtig sind", so Dana Rao, Executive Vice President und General Counsel von Adobe. "Obwohl dies eine gewaltige Herausforderung ist, freuen wir uns sehr, gemeinsam mit der "New York Times" und Twitter für die Einführung eines branchenweiten Content Attribution Systems zu werben. Für Technologie- und Medienunternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie jetzt zusammenarbeiten, um den Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, Inhalte im Internet besser zu bewerten und zu verstehen."
Das Framework soll es den Autoren ermöglichen, ihre Inhalte zu verifizieren, so dass sie eine korrekte Zuordnung erhalten und den Lesern mehr Sicherheit über die Authentizität der von ihnen konsumierten Inhalte geben. Die drei Unternehmen rufen weitere Unternehmen auf sich in den kommenden Monaten der Initiative anzuschliessen, um einen verlässlichen und qualitativen Nachrichtenstandard zu gewährleisten.

Christina Ebner
Autor(in) Christina Ebner


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