US-Behörde 16.09.2016, 12:15 Uhr

Jetzt offizieller Rückruf des Samsung Galaxy Note 7

Das Problem mit den explodierenden Akkus wird immer grösser: Jetzt startete die US-Verbraucherschutzbehörde einen offiziellen Rückruf. Ausserdem ist die Zahl der Schadensfälle grösser als zunächst genannt.
Die Probleme rund um die defekten Akkus des Samsung Galaxy Note 7, die sich entzünden können, sind offenbar weit davon entfernt, gelöst zu sein. Jetzt hat die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC einen offiziellen Rückruf des Phablets gestartet, was deutlich stärker wirken soll als die erste freiwillige Rückrufaktion durch Samsung selbst. Damit wird Samsung jeglicher weitere Verkauf eines betroffenen Geräts untersagt, das gilt aber auch für Privatleute über Online-Plattformen wie eBay, Craigslist oder Alibaba. Die Behörde erklärte, dass sie dieses Verbot auch auf rechtlichem Wege durchsetzen werde.
Interessant sind auch die Details, die in dem Rückruf genannt werden. So sind allein in den USA etwa eine Million Geräte betroffen, die vor dem 15. September ausgeliefert wurden. Dort wurden bis zu diesem Datum 92 Berichte zu überhitzenden Batterien registriert, die in 26 Fällen zu Verbrennungen und in 55 Fällen zu Sachschäden geführt haben. In Kanada gab es lediglich einen Vorfall bei 21.953 verkauften Note 7. Samsung hatte bisher nur von weltweit 35 Fällen gesprochen.




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