Tragbarer Assistent 07.09.2014, 15:21 Uhr

Die LG G Watch mit Android Wear im Kurztest

LGs erster Wearable-Versuch lässt das Business-Potenzial von Smartwatches erahnen. com! hatte das praktische Gadget für Early Adopter im Test.
(Quelle: LG )
Mit der G Watch hat LG seine erste Smartwatch auf Basis von Android Wear ins Rennen geschickt. Auf den ersten Blick wirkt die Hardware überraschend unspektakulär. Buttons sucht man vergeblich. Die Verarbeitung des quadratischen Gehäuses ist solide, sowohl Gewicht (63 Gramm) als auch Abmessungen sind akzeptabel und lassen die Uhr selbst an schmaleren Handgelenken nicht völlig unpassend wirken. Aufgrund des Akkus ist die Uhr mit 9,95 Millimetern jedoch nicht wirklich flach. Das Display mit IPS-Panel liefert bei 1,65 Zoll eine Auflösung von 280 x 280 Bildpunkten, was einer Pixeldichte von 240 ppi entspricht.

Die Software ist der Star

Der wirkliche Star der G Watch ist die Software Android Wear. Dazu hat sich Google offenbar ausgiebig Gedanken gemacht. Kontext ist dabei das Zauberwort. Je nach Nutzung werden Infos aus dem Google-Universum ausgespielt.
So werden etwa das Wetter passend zum Aufenthaltsort eingeblendet oder bei Verlassen des Büros Staumeldungen auf der Pendelstrecke angezeigt. Das funktioniert abhängig von der Anzahl der verbundenen Google-Services mehr oder weniger gut. Die Bedienerführung, die im Wesentlichen auf horizontalen und vertikalen Fingergesten basiert, wirkt ausgereift und intuitiv. Für Text-Input wird Googles gut funktionierende Sprachsuche genutzt.
Fazit: Die LG G Watch ist ein praktisches Gadget für Early Adopter.



Das könnte Sie auch interessieren