Zentrales Kriterium 05.12.2019, 17:45 Uhr

Jobzufriedenheit: Lohn ist wichtiger als Benefits

Wer fähige Leute an Bord holen oder die Angestellten bei der Stange halten will, der muss gute Konditionen bieten können. Dem Personaldienstleister Robert Half zufolge ist dabei für viele Arbeitnehmende nach wie vor der Lohn ausschlaggebend.
(Quelle: Unsplash)
In Branchen wie der ICT, die vom Fachkräftemangel besonders stark betroffen sind, bieten Unternehmen ihren Mitarbeitenden oftmals eine Reihe von Benefits, um diese für sich zu gewinnen oder zu halten. Hauptkriterium ist dabei für viele Arbeitnehmende nach wie vor ein angemessener Lohn, wie die aktuelle Gehaltsübersicht 2020 von Robert Half zeigt. Beim Personaldienstleister kommt man deshalb zum Schluss: «Erst wenn das Geld stimmt, lassen sich Arbeitnehmende auch mit Zusatzleistungen locken.»
Zerrin Azeri ist Associate Director bei Robert Half
Quelle: Robert Half
So würden diese durch ein angemessenes Salär ihre Leistungen wertgeschätzt sehen. Zusatzleistungen sind Robert Half zufolge deswegen noch keine Zufriedenheitsgarantie. «Mit Zusatzleistungen, seien sie auch noch so attraktiv, kann ein Gefühl der Unterbezahlung nicht wettgemacht werden», sagt Zerrin Azeri, Associate Director bei Robert Half. In der aktuellen Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters gaben zwei Drittel der Befragten denn auch an, dass für sie das Gehalt zu den ausschlaggebenden Faktoren für die Zufriedenheit im Beruf gehört. Jede vierte befragte Person habe zudem bereits ein Jobangebot ausgeschlagen, weil der Lohn nicht gestimmt habe.



Das könnte Sie auch interessieren