Hewlett Packard Enterprise 23.11.2016, 13:03 Uhr

HPE startet SAP-Apps und Microsoft Azure-as-a-Service

HPE erweitert sein Managed-Service-Geschäft mit Angeboten für SAP und Microsoft Azure. Aber wie viel HPE steckt noch in der Enterprise-Service-Sparte, die gerade mit CSC zusammengeführt wird?
(Quelle: zakiahza / Shutterstock.com)
HPE startet Enterprise Solutions On Demand (ESO) for SAP. Die Dienstleistung deckt den gesamten Stack ab und reicht vom Management der Infrastruktur und der Plattform bis hin zu Managed Services für einzelne SAP-Applikationen. Mit dabei sind mehrere, abgestufte Disaster-Recovers-Angebote. HPE betont, ESO für SAP halte Regularien und Sicherheitsnormen wie HIPAA, ISO27001, SOC2 und IL3 ein. Abgerechnet wird pro Stunde. ESO für SAP kommt im ersten Quartal 2017 auf die europäischen Märkte.

Cloud-Plattform-Initiative mit Redmond

2015 kündigten HPE und Microsoft eine dreijährige Cloud-Plattform-Initiative an. Frucht dieser Cloud-Partnerschaft sind die Managed Services for Microsoft Azure. Das Dienstleistungspaket für Azure umfasst das Management von Virtuellen Servern, von Speicher und der Netzwerk-Infrastruktur. Backup und Recovery ist ebenfalls enthalten. Einer der Vorteile des Angebots besteht laut HPE darin, die teure Überprovisionierung von Ressourcen zu vermeiden. HPE nennt als Referenz mehr als 600 Managed-Cloud-Kunden weltweit.
Es stellt sich allerdings die Frage, wie viel Hewlett Packard Enterprise in den Enterprise Services der HPE noch steckt. HPE hat seine Service-Sparte abgespalten und fusioniert sie gerade mit CSC. Der Zusammenschluss soll bis März 2017 über die Bühne gehen. Etwa 100.000 Mitarbeitende, so meldete seinerzeit das Wall Street Journal, wechseln dabei von HPE zu CSC. HPE-Chefin Meg Whitman wird einen Sitz im Aufsichtsrat von CSC übernehmen.



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