Das sind die Top-Schwachstellen der Hacker

RDP mit Spitzenplatz

Top-Sicherheitsvorfälle: Hier finden Hacker besonders viele Schwachstellen
Quelle: Palo Alto Networks
Dabei zeigte sich unter anderem, dass fast jede dritte vom Forschungsteam aufgedeckte Schwachstelle (32 Prozent) auf Probleme mit dem weit verbreiteten Remote Desktop Protocol (RDP) zurückzuführen war. Dessen Nutzung ist seit Anfang 2020 sprunghaft angestiegen, da Unternehmen die Umstellung auf die Cloud beschleunigten, um Remote-Mitarbeiter zu unterstützen. Dies sei besorgniserregend, da RDP direkten Admin-Zugang zu Servern bieten könne, was es zu einem der häufigsten Einfallstore für Ransomware-Angriffe mache, wie Palo Alto Networks schreibt.
Weitere häufig auftretende Schwachstellen waren falsch konfigurierte Datenbankserver, hochkarätige Zero-Day-Schwachstellen von Anbietern wie Microsoft und F5 sowie unsicherer Fernzugriff über Telnet, Simple Network Management Protocol (SNMP), Virtual Network Computing (VNC) und andere Protokolle. Auch viele dieser Schwachstellen können, wenn sie ausgenutzt werden, direkten Administratorzugriff ermöglichen.
Immerhin: In den besagten Fällen könnten die meisten der entdeckten Schwachstellen auch wieder leicht gepatcht werden, beruhigen die Sicherheitsexperten etwas.

Drehscheibe Cloud

Auch dies zeigt die Studie: Für 79 Prozent der kritischsten Sicherheitsprobleme, die Cortex Xpanse in globalen Unternehmen gefunden hat, waren Cloud-Footprints verantwortlich. Dies verdeutliche, wie die Geschwindigkeit und die Art des Cloud-Computing die Risiken in modernen Infrastrukturen vorantreibe, geben die Forscher zu bedenken.
Weitere wichtige Ergebnisse der Untersuchung sind:



Das könnte Sie auch interessieren