Swico und EITO 16.01.2019, 06:44 Uhr

Schweizer ICT-Markt wächst langsamer

Die Marktforscher von EITO erwarten für den Schweizer ICT-Markt ein langsameres Wachstum als in den Vorjahren. Konjunkturrisiken und der Brexit sind Unsicherheitsfaktoren.
Swico-Geschäftsführer Jean-Marc Hensch blickt weiterhin positiv auf den Schweizer ICT-Markt
(Quelle: Swico)
Der Schweizer ICT-Markt ist im abgelaufenen Jahr mit 2.8 Prozent gewachsen. Die Umsätze mit Informations- und Telekommunikationstechnologie betrugen bei Unternehmen sowie Konsumenten rund 32.4 Milliarden Franken. Diese Zahlen präsentierten der Branchenverband Swico und das Forschungsinstitut European Information Technology Observatory (EITO) an einem Anlass am Dienstag in Zürich vor den Medien.
Für das laufende Jahr rechnet EITO mit einem weniger starken Wachstum. Der Umsatz soll nur um 1.8 Prozent auf circa 33.0 Milliarden Franken steigen. EITO-Geschäftsführer Axel Pols nannte die rückläufigen Hardware-Absätze und das geringere Wachstum im Mobilfunkmarkt als Gründe für die leicht pessimistischeren Aussichten. In der Prognose nicht berücksichtigt seien die möglichen Auswirkungen des Brexits, der Handelskonflikte zwischen China und den USA sowie eine konjunkturelle Abkühlung. Sollte sich das Wirtschaftswachstum allgemein abschwächen, rechnet EITO allerdings nicht mit unmittelbaren Konsequenzen auf die ICT-Wirtschaft. «In für die Schweiz wichtigen Branchen – Finanzen und Pharma – seien grosse IT-Projekte angelaufen, die nicht gleich gestoppt würden», sagte Pols.


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