Ausbau 07.04.2021, 09:33 Uhr

Equinix steckt Millionen in seine Schweizer Data Center

Equinix steckte 2020 viel Geld in den Ausbau seiner Schweizer Rechenzentren. Im laufenden Jahr sind noch weitere Investitionen geplant.
Aussenansicht des Equinix-Rechenzentrums ZH5
(Quelle: Equinix )
Egal ob Green, Interxion oder auch Safe Host: Schweizer Colocation-Anbieter bauen derzeit massiv aus – insbesondere im Kanton Zürich. Wie rasant sich der Markt derzeit entwickelt, haben wir in der Titelstory «Zürich auf dem Weg zur europäischen Cloud-Metropole» aus unserer aktuellen Ausgabe en détail beleuchtet. Nachlesen können Sie diese hier. Auch Equinix hat in letzter Zeit viel Geld in seine Schweizer Rechenzentren gesteckt, wie das Unternehmen nun mitteilt. Dabei seien bestehende Anlagen erneuert und erweitert worden. Und im laufenden Jahr will der Anbieter offenbar noch weiter expandieren. Im Zusammenhang mit dem Ausbau ist von Investitionen in der Höhe von mehreren 100 Millionen Schweizer Franken die Rede.
Das Unternehmen unterhält hierzulande aktuell zwei Rechenzentrums-Metros. Der Campus in Zürich besteht aus insgesamt drei Hochleistungsrechenzentren, jener in Genf aus zwei. Beide Standorte sind den Angaben zufolge durch doppelte Dark-Fiber-Ringe als Campus eingerichtet und beherbergen die wichtigsten Internetknoten der Schweiz. Diese würden den Kunden ein Carrier-neutrales Ökosystem bieten.
Wie Equinix schreibt, ist die aktuell grösste Erweiterung das Rechenzentrum ZH5 in Zürich. In Phasen fügte man dort vier neue Komplexe hinzu, zwei weitere sollen noch folgen. Gemäss Firmenangaben wurden auch die Standorte ZH2 und ZH4 ausgebaut. Dort habe man die Colocation-Flächen im Jahr 2020 «erheblich» erweitert sowie die Büro- und Serviceräume renoviert. In der Region Zürich beherberge Equinix nun über 90 Netzwerkanbieter, mehr als 70 Cloud- und IT-Service-Unternehmen sowie über 15 Content- und Digital-Media-Provider, heisst es weiter. Auch in Genf baute die Firma angeblich aus – sowohl im Data Center GV1 als auch im GV2. Dort beherberge man inzwischen mehr als 60 Netzwerkanbieter, rund 30 Cloud- und IT-Service-Unternehmen und mehr als zehn Anbieter von Content und digitalen Medien.



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