08.01.2009, 00:00 Uhr

Freenet-Chef muss wegen Insiderhandel vor Gericht

Nachdem Freenet-Chef Eckard-Spoerr am 23. Dezember seinen Rücktritt vom Posten als Vorstandsvorsitzender angekündigt hatte, muss er sich ab morgen wegen des Verdachts auf Insiderhandel vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft Spoerr und dem Finanzvorstand Axel Krieger vor, im Jahr 2004 jeweils rund 30.000 Aktien des Unternehmens verkauft zu haben. Kurz darauf sei der Kurs nach der Veröffentlichung schlechter Geschäftszahlen stark eingebrochen. Wie die ARD erfahren haben will, hätten Spoerr und Krieger damit rund 1,1 Millionen Euro verdient. Freenet selbst weist diese Vorwürfe als haltlos und unbegründet zurück. (ph/th)



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