2 Millionen Euro jährlich
12.03.2019, 17:13 Uhr

Schlechtes Datenmanagement kann teuer werden

Deutsche Unternehmen verlieren jährlich rund zwei Millionen Euro durch schwaches Datenmanagement. Mitarbeiter verlieren wertvolle Zeit bei der Suche nach Daten und datengetriebene Umsatzmöglichkeiten bleiben häufig ungenutzt.
(Quelle: Sergey Nivens / shutterstock.com )
Daten sind die neue Währung. Kein Wunder also, dass Unternehmen wie Google, Facebook und Co. wahre Meister im Generieren von personenbezogenen Informationen sind. Aber auch für kleinere Unternehmen haben Daten einen enormen Wert. Immer vorausgesetzt, sie werden vernünftig gewonnen, verwaltet und genutzt.
Wie eine Umfrage von Veritas Technologies nun herausgefunden hat, vergeuden deutsche Unternehmen rund zwei Millionen Euro jährlich durch schlechtes Datenmanagement. Laut den Experten verlieren Mitarbeiter an einem einzigen Tag rund zwei Stunden bei der Suche nach Daten. Die Folge ist ein Effizienzverlust von durchschnittlich 18 Prozent. Besteht hingegen ein schneller und zielführender Zugriff auf die Informationen, erhält der Mitarbeiter einen besseren Einblick und kann damit fundiertere und profitablere Entscheidungen treffen.
Roger Scheer: Regional Vice President DACH bei Veritas
(Quelle: Veritas)
Laut der Umfrage sind sich 100 Prozent der Befragten ausserdem einig, durch ineffizientes Datenmanagement bereits wertvolle Chancen verpasst zu haben. Ein Viertel sagte aus, dass ihr Arbeitgeber verschiedene Erlösmöglichkeiten ungenutzt lasse.

Mitarbeiter fühlen sich eingeschränkt

Ferner sehen 36 Prozent der Befragten ihre Fähigkeit, strategische Entscheidungen zu treffen eingeschränkt und 27 Prozent glauben, nicht agil handeln zu können. Langfristig führe das zu Unzufriedenheit der Kunden, schätzen 30 Prozent der Umfrageteilnehmer.
"Um in der dynamischen digitalen Welt erfolgreich zu sein, müssen Mitarbeiter eine vollständige Transparenz und Kontrolle über ihren gesamten Datenbestand behalten", so Roger Scheer, Regional Vice President DACH bei Veritas.
Für die Studie wurden im Zeitraum zwischen Oktober und November 2018 insgesamt 1.500 IT-Entscheider und Datenmanager aus 15 Ländern weltweit befragt. Darunter die USA, China, Grossbritannien, Frankreich und die Schweiz. Aus Deutschland stammten 100 der Befragten.



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