Warum Facebook seine Messenger-Dienste verknüpfen will

Fragen zum Umgang mit Nutzerdaten im Netz

Aktuelle Diskussionen um Facebooks Umgang mit den Daten seiner Nutzer lassen diese Entwicklungen allerdings in einem anderen Licht erscheinen. Zuletzt wurde bekannt, Facebook wolle Informationen von Facebook-, Instagram- und WhatsApp-Nutzern zusammenführen. Der Konzern dementiert diese Pläne und äussert sich öffentlich zu den Vorwürfen des Bundeskartellamts. Dieses stellte fest, dass Facebook seine Marktmacht missbrauche, um Nutzerdaten aus verschiedenen Quellen zu seinem Vorteil zu verbinden. Facebook hingegen verweist auf die Notwendigkeit dieses Vorgehens, um eine "einzigartige Nutzererfahrung" zu bieten und "die Sicherheit der Menschen zu verbessern".
Da jeder User mit seiner Anmeldung bei Instagram und Facebook zugleich den Datenschutzrichtlinien der Netzwerke zustimmt, werden dessen Daten auch beim Direktkontakt mit Unternehmen weitergeleitet. Ein Vorteil für Business-Profile, die über die Facebook Inbox oder den Pages Manager erfahren, mit wem genau sie sich austauschen.
Wann die US-Neuerungen hierzulande verfügbar sein werden, steht noch nicht fest. Das aktuelle Vorgehen deutscher Behörden könnte die Einführung einer zentralen Verwaltung der Facebook-Netzwerke aber bremsen oder für Beschränkungen einzelner Funktionen sorgen.
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Helge Ruff und Malte Galus gehören zu den Experten der FACEBOOK World Conference am 13. März 2019. Dort werden sie erklären, wie sich die ­organische Reichweite auf Facebook verändert hat und wie sich selbst komplexe Produkte über das Social-Media-Netzwerk bewerben lassen.
Alle Informationen zur Konferenz gibt es auf: www.facebookworld-conference.de
(Quelle: Internet World Business)


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