Wegen Home Office 31.07.2020, 11:50 Uhr

Boom bei Cloud-basierten Sicherheitstools

Eine Studie von Exabeam zeigt auf, dass Corona und der vermehrte Home-Office-Einsatz die IT-Security in die Cloud treibt.
(Quelle: MashiroMomo/Pixabay )
Exabeam hat die Ergebnisse einer Umfrage unter Sicherheitspraktikern zur Einführung und Nutzung cloudbasierter Sicherheitstools vorgestellt. Diese jüngste Erhebung wurde als Vergleichsprobe einer im März 2020 erhobenen Studie durchgeführt. Damit lassen sich direkte Schlussfolgerungen über den Einfluss der Coronakrise auf die Nutzung cloudbasierter Sicherheitstools ziehen.
Wenig überraschend gab es einen Anstieg bei der Nutzung der Cloud für Teile der IT-Security: Zu Beginn des Jahres nutzten 75 Prozent der Befragten bereits die Cloud. In der Vergleichsumfrage stieg dieser Wert auf 90 Prozent an. Demnach hatten die Unternehmen, die den Einsatz geplant hatten, diese Pläne zu Beginn der Pandemie umgesetzt.
Einig sind sich 90 Prozent der Befragten, dass ihre Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt auf Cloud-basierte Sicherheit gesetzt haben. Trotz der zahlreichen Vorteile, sind sich Unternehmen durchaus auch der Gefahren aus der Cloudnutzung für die IT-Sicherheit bewusst.

Steigende Bedenken

Die Untersuchung hat auch gezeigt, dass die Bedenken bei der Verlagerung der IT-Sicherheit in die Cloud steigen. So war der Datenschutz für viele Unternehmen schon immer ein Grund zur Besorgnis. Die vermehrte Nutzung der Cloud hat diese Bedenken offenbar noch weiter verstärkt: Sorgten sich ehemals 30 Prozent der Befragten um den Datenschutz, so stieg dieser Wert in der jüngsten Umfrage auf 56 Prozent an. Auch die Möglichkeit des unberechtigten Zugriffs wird als grössere Gefahr angesehen. Der Prozentsatz stieg hier von 16 auf 31 Prozent.
Bei der Abwägung zwischen Vorteilen und möglichen Gefahren scheinen jedoch die Vorteile zu überwiegen. Die aktuelle Studie zeigt, dass fast die Hälfte der befragten Organisationen (44 Prozent) inzwischen Cloud-basierte Sicherheitsprodukte auch zum Schutz ihrer Finanzdaten einsetzen. Dies stellt einen dramatischen Anstieg gegenüber Exabeams früherer Studie dar, wonach nur 12 Prozent der Unternehmen ihre Finanzinformationen auf diese Weise geschützt hatten.

Autor(in) pd/ jst


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