Testcenter 02.03.2021, 18:49 Uhr

JBL Partybox On-the–Go im Test

Mit JBLs Partybox On-the-Go lanciert der Soundspezialist eine tragbare Soundbox mit integrierten Leuchten und kabellosem Mikrofon. PCtipp hat das Klangwunder getestet.
(Quelle: JBL )
Eines vorweg: In Zeiten der Corona-Pandemie sollte auf Strand- und Poolparties, Festivals bis hin zu üppigen Tanzgelagen verzichtet werden. Nun hat der Hersteller JBL seine Partybox On-The-Go eben für solche Anlässe mitkonzipiert, womit sich das Modell für einen Kauf nicht gerade aufdrängt. Dennoch hat die Box, die für einen Strassenpreis von nur Fr. 329.90 den Besitzer wechselt, unterm Strich soviel Qualität zu bieten, dass sich auch jetzt zuzugreifen lohnt. Käufer bekommen mit dem On-the-Go-Box einen kräftigen 100-Watt-Beat, der drinnen ein hervorragendes Klangspektrum bietet: Bässe werden satt wiedergegeben, die Mittellage wie auch Höhe arbeiten kristallklaren Sound heraus. Der Reihe nach: Die nach IPX4 spritzwassergeschützte Soundbox misst 49 × 24 × 22 cm (B × H × T) und wird mit einem robusten Schultergurt geliefert. Das ist auch nötig, da die Box auf ein Gewicht von rund 7,5 kg kommt. Hinter dem frontseitigen schwarzen Metallgitter verbergen sich zwei 44 Millimeter grosse Hochtöner sowie ein 133-Millimeter-Tieftöner, die den Frequenzgang von 50 Hz bis 20 kHz abdecken. Mit dabei ist ausserdem ein kabelloses Mikrofon, das in der Praxis – soviel vorweg – auf einen Radius von knapp 8 Meter kommt, und die Box u.a. um Karaoke-Funktionen erweitern kann.
Mit zum Gerät wird ein Faltblatt mitgeliefert, das die wesentlichen Schritte zur Inbetriebnahme klar erklärt. Das läuft nach typischem Schema ab. Um etwa das Smartphone per Bluetooth mit der Soundbox zu koppeln, wird zuerst die entsprechende Breitbandfunktion im Handy aktiviert, danach der mit dem Bluetooth-Symbol gekennzeichnete Button auf der Oberseite der Box gedrückt. Mehr braucht es nicht. Das erfolgreiche Pairing wurde im Test mit einem Signalton bestätigt. Summa summarum kann die On-the-Go-Box die Bluetooth-Profile von 8 Geräten speichern. Zur Ausstattung: Auf der Geräteoberseite befindet sich gleich eine ganze Armada an Knöpfen: Neben dem Ein-Ausschalter und besagten Pairing-Button, auf der linken Seite, gibts mittig insgesamt fünf Drehregler. Für die Klangwiedergabe sind unten die Knöpfe Bass, Höhen und Echo zuständig. Oben kann die Wiedergabe von Zusatzgeräten für ein Mikrofon (kabelloses Modell ist im Lieferumfang enthalten!) und eine externe Gitarre ausgepegelt werden. Für ein kabelgebundenes Mikrofon wie auch eine Gitarre hält die Box auf der linken und rechten äusseren Seite jeweils eine Buchse zum Einstecken des entsprechenden Kabels parat. Neben diesen genannten Einstellknöpfen bietet die Box übrigens auch einen Button für Lichteffekte bei der Soundwiedergabe an. Angeboten werden dazu die Lichtspiele in den Varianten Rock, Neon oder Club.
Aufladen und per Stromkabel kabelgebunden betreiben lässt sich das Gerät mit einem entsprechenden Stecker, dessen Buchse auf der Rückseite hinter einer Gummikappe sitzt. Links neben der Buchse gibt’s einen USB-Port, um per externen Speicher Musik abzuspielen. Unterstützt werden das MP3-, WAV- sowie WMA-Format. Ausserdem kann hier auch ein Smartphone andocken, um es weiter lauffähig zu halten, falls dem integrierten Handy-Akku der Saft ausgeht. Bei unseren Test hielt der Akku für die Soundbox knapp 5,5 Stunden am Stück durch. Komplett aufladen liess er sich innert knapp 3 Stunden.

Fazit

JBLs Partybox On-the-Go ist eine rassige Soundbox mit hervorragenden Soundqualitäten. Auch der Preis lässt aufhorchen. Zum jetzigen Zeitpunkt empfiehlt sich der Klangquader für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden wie auch dem Familien-Partyraum daheim. Aber auch für alles weitere ist die Soundbox eine prima Investition in die Zukunft.

Testergebnis

Guter Sound, Mikrofon in Lieferung enthalten
Akku könnte etwas länger halten

Details:  Soundbox, 2× Hochtöner, 1× Tieftöner, Ausgangsleistung 100 Watt, Bluetooth, USB (Format: WAV, WMA und MP3), Mikrofon, 2 Jahre Bring-In

Preis:  Fr. 329.90

Infos: 



Das könnte Sie auch interessieren