Schon wieder verkonfiguriert! 16.11.2020, 23:09 Uhr

Windows 10 merkt sich die Befehle im Ausführen-Dialog nicht mehr

Sie benutzen oft den via Windowstaste+R erreichbaren Ausführen-Dialog. Normalerweise merkt der sich die zuletzt verwendeten Befehle. Aber nun sind die weg. Zudem ist «Meistverwendete Apps anzeigen» ausgegraut. Was ist passiert?
(Quelle: PCtipp.ch )
Sei es die Eingabeaufforderung (Eingabe: cmd), sei es der Registry-Editor (regedit) oder der Gruppenrichtlinien-Editor (gpedit.msc), viele User starten solche Werkzeuge direkt übers Ausführen-Fenster: Man drückt Windowstaste+R, tippt den Befehl ein und drückt Enter. Erfahrene Nutzerinnen und Nutzer wissen zudem, dass sich dieser Ausführen-Dialog die zuletzt benutzen Befehle merkt. Da reicht es oft, den ersten Buchstaben des Befehls einzutippen und es erscheint der richtige Vorschlag.
Aber was, wenn nicht? Sie tippen beispielsweise regedit ins Ausführen-Fenster, schauen etwas im Registry-Editor nach und schliessen ihn wieder. Beim nächsten Aufruf von Windowstaste+R erwarten Sie, dass Sie den regedit-Befehl einfach aus den zuletzt genutzten Befehlen starten können. Aber die Liste ist komplett leer.
Lösung: Hier wirkt sich eine etwas zu stark gewählte Datenschutzeinstellung aus. Gehen Sie zu Start/Einstellungen/Datenschutz.
Hier ist die gesuchte Einstellung zu finden
Quelle: PCtipp.ch
Bei Allgemein kippen Sie den Schalter bei dieser Einstellung auf Ein: Windows erlauben, das Starten von Apps nachzuverfolgen, um Start und Suchergebnisse zu verbessern. Sobald dies wieder eingeschaltet ist, wird sich der Ausführen-Dialog die zuletzt genutzten Befehle wieder merken.
Voilà, Windows merkt sich die Befehle wieder
Quelle: PCtipp.ch
Übrigens: Falls Sie feststellen, dass unter Start/Einstellungen/Personalisierung/Start die Option Meistverwendete Apps anzeigen ausgegraut ist, dann ist dieselbe Einstellung dafür verantwortlich. Sie können mit obiger Einstellungsänderung also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Dass hier eine Einstellung ausgegraut erscheint, ist eine weitere Folge der erwähnten Datenschutzeinstellung
Quelle: PCtipp.ch



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