Oktober-Update 09.10.2018, 09:25 Uhr

Windows 10: Wie erstelle ich ein Installationsmedium?

Jetzt einen Installations-USB-Stick oder eine Installations-DVD für Windows 10 zu erstellen, schadet nichts und hilft auch bei Reparaturen.
(Quelle: NMGZ )
Der Zeitpunkt, zu dem eine neue Windows-Version bzw. ein grosses Update erscheint, ist immer eine gute Gelegenheit, wieder einmal einen Installationsdatenträger zu erstellen. So setzen Sie Ihr System nicht nur bei einem Plattendefekt neu auf, sondern haben gleichzeitig auch einen Reparaturdatenträger in der Hand. Jetzt ist mit dem Oktober-Update gerade Windows 10 Build-Nr. 1809 erschienen. Es steht bereits zum Download per Media Creation Tool bereit.
Update 8.10.2018, 10:32 Uhr: Vielleicht warten Sie aber diesmal ein paar Tage oder Wochen, bis die fehlerbereinigte Version von Windows 10 1809 erschienen ist. Nutzer haben sich über Datenverluste beklagt, weshalb Microsoft das Update vorübergehend gestoppt hat.
Sobald die korrigierte Fassung da ist, kann es losgehen:
Surfen Sie zu https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10. Egal, ob Sie den aktuellen PC upgraden wollen oder ob Sie einen Installations-Datenträger für einen anderen Computer brauchen: Alles läuft über das Media Creation Tool.
Das Media Creation Tool finden Sie bei Microsoft
(Quelle: NMGZ)
Klicken Sie auf Tool jetzt herunterladen, denn mit dem Tool lässt sich auch schlicht ein Installationsdatenträger erzeugen.
Akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen
(Quelle: NMGZ)
Doppelklicken Sie das Tool nach dem Download, um es zu starten. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung mit Ja. Im ersten Fenster lesen Sie – falls möglich – die Lizenzbedingungen und klicken Sie auf Akzeptieren.
Im nächsten Fenster «Wie möchten Sie vorgehen?» aktivieren Sie die Option «Installationsmedien (USB-Speicherstick, DVD oder ISO-Datei) für einen anderen PC erstellen».
Wählen Sie, was Sie tun wollen
(Quelle: NMGZ)
Anschliessend werden Sie nach der genauen Version gefragt. Standardmässig ist jene voreingestellt, die auf dem PC installiert ist, auf dem Sie das Media Creation Tool gerade nutzen. Sie können aber unten den Punkt Empfohlene Optionen für diesen PC verwenden deaktivieren, dann lassen sich die Einstellungen umstellen. Das dürfte aber meistens nicht nötig sein. Wenn Sie den Stick für eine Neuinstallation brauchen, sollten Sie zu 64bit greifen. Wenn er auch zur Wartung einer 32bit-Version dient, dann
Die vorgeschlagene Version ist meistens die richtige
(Quelle: NMGZ)
nehmen Sie allenfalls die Option Beide.
Jetzt kommt die Frage, ob Sie eine ISO-Datei haben wollen, die Sie selber auf eine DVD brennen können oder ob Sie einen Installations-USB-Stick erzeugen wollen. Immer weniger Notebooks besitzen ein optisches Laufwerk, aber einen USB-Anschluss werden Sie in diesen noch ein Weilchen finden. Im Zweifelsfall greifen Sie also zu USB-Speicherstick.
Bevor Sie nun auf Weiter klicken, sollte der USB-Stick, den Sie verwenden wollen, schon eingestöpselt sein.
Stöpseln Sie einen ausreichend grossen, leeren Stick ein und benutzen Sie Weiter
(Quelle: NMGZ)
Wichtig sind zwei Dinge: Er muss gross genug für die Installationsdateien sein. Im Idealfall also 8 GB oder grösser. Ausserdem sollte er leer sein, denn die darauf enthaltenen Dateien werden ohnehin komplett gelöscht. Ist ein leerer, ausreichend grosser Stick eingestöpselt, klicken Sie auf Weiter.
Der Stick sollte automatisch erkannt werden. Falls nicht, benutzen Sie in diesem Fenster den unscheinbaren Link Laufwerkliste aktualisieren. Wählen Sie nun
Wählen Sie den Stick aus, der die Rolle des Installations-Sticks übernehmen soll
(Quelle: NMGZ)
den USB-Stick aus, der Ihnen in Zukunft als Installations- und Reparaturmedium für Windows 10 dienen soll. Klicken Sie danach auf Weiter.
Nun braucht es ein wenig Geduld, denn Download und Erstellen brauchen ein paar Minuten Zeit.
Nach einer Weile meldet das System «Der USB-Speicherstick ist bereit». Klicken Sie auf Fertig stellen.
Der Stick wurde erstellt
(Quelle: NMGZ)




Das könnte Sie auch interessieren