Neue Laborversion 16.06.2015, 18:24 Uhr

AVM entfernt den Telnet-Zugang zur Fritzbox

Die neueste Laborversion von Fritz OS ist nicht mehr per Telnet erreichbar. Dieser direkte Zugriff auf das Linux-Betriebssystem der Fritzboxen hatte viele innovative Projekte ermöglicht.
(Quelle: AVM)
Update zu der Meldung von AVM Schweiz:
Die Laborversion ist ausschliesslich für deutsche Geräte mit deutscher Regioneneinstellung nutzbar.
Das heisst konkret, dass Geröte in der Schweiz sofern auch in der Schweiz gekauft, nicht von der Änderung betroffen sind.
Der Telnet-Zugang ermöglicht es ambitionierten Fritzbox-Nutzern, direkte Änderungen an ihrem AVM-Router vorzunehmen, die weit über das hinausgehen, was mit der grafischen Bedienoberfläche möglich ist. Auch com! hat in den vergangenen Jahren immer wieder Anleitungen veröffentlicht, wie man etwa per Telnet die Zugangsdaten aus der Fritzbox auslesen kann.
Fritz Repass: Das Tool benötigt Telnet, um die in der Fritzbox abgelegten Zugangsdaten auszulesen.
In der Ankündigung zur nächsten Laborversion des Fritzbox-Betriebssystems Fritz OS schreibt der Hersteller nun aber, dass „die interne Entwicklungsschnittstelle Telnet mit dem aktuellen Labor nicht mehr unterstützt wird“. Damit solle eine mögliche Fehlbedienung vermieden werden. Bei Anwendern war der Telnet-Zugang beliebt, weil er Änderungen ermöglichte, die mit Routern anderer Hersteller ausgeschlossen sind.
Die neue Laborversion steht für die Fritzbox-Versionen 7490, 7390, 7360, 7330 und 7272 zum Download bereit. Sie soll vor allem Verbesserungen beim DSL-Vectoring bringen. Diese relativ neue Technik wird von den Providern eingesetzt, um die Bandbreiten im DSL-Netz zu erhöhen.





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