Smartphone 03.09.2023, 13:17 Uhr

Fairphone 5 kommt mit acht Jahren Software-Support

Die neue Version des nachhaltigen Smartphones soll mit modularer Bauweise und langfristigen Updates punkten.
(Quelle: Fairphone)
Der niederländische Hersteller Fairphone hat sich mit seinen nachhaltigen Smartphones längst am Markt etabliert und auch andere Hersteller dazu gebracht, das Thema ernster zu nehmen. Jetzt wurde das Fairphone 5 angekündigt, das am 14. September für 699 Euro in den Handel kommen soll. Wenn man im Fairphone-Shop die Einstellungen auf Schweiz wechselt, beträgt der angezeigte Preis 659 Euro.
Rekordmarken setzen die Garantie von fünf Jahren und acht Jahre Software-Support, mit dem es möglich sein soll, das Smartphone bis über das Jahr 2031 hinaus zu nutzen. Fairphone strebt nach eigenen Angaben sogar zehn Jahre Support an. Das soll unter anderem der verwendete QCM6490-Chipsatz von Qualcomm ermöglichen, der eigentlich für IoT-Geräte gedacht ist und deshalb eine längere Lebensdauer haben soll.
Neben dem aufgespielten Android 13 können auch alternative Betriebssysteme genutzt werden. Der französische Anbieter Murena hat bereits eine Variante des Fairphone 5 mit seinem „Google-freien“ System /e/OS angekündigt.
Schon der Vorgänger hatte eine modulare Bauweise, bei der einzelne Komponenten einfach mit einem Schraubendreher getauscht werden konnten. Die Zahl der möglichen Ersatzteile ist nun auf zehn gestiegen und umfasst auch die Weitwinkelkamera sowie die Steckplätze für SIM und MicroSD. Das Gehäuse ist jetzt gemäss IP55 geschützt, der 4.200 mAh-Akku kann vom Anwender ausgetauscht werden.
Die technische Ausstattung umfasst ein 6,5-Zoll-OLED-Display, eine 50-Megapixel-Frontkamera, 8 GB RAM und 256 GB erweiterbaren Datenspeicher. Die rückwärtige Doppelkamera hat eine 50-Megapixel-Hauptlinse sowie eine 50-Megapixel-121-Grad-Weitwinkellinse - beide kommen von Sony.
Auch dieses Smartphone soll wieder mit gerechten Löhnen und Arbeitsbedingungen nachhaltig zusammengebaut sein. Bei den 14 wichtigsten verwendeten Materialien sollen 70 Prozent recycelt sein oder aus fair betriebenen Minen stammen.



Das könnte Sie auch interessieren