Mobile Security 17.06.2015, 11:52 Uhr

IDC-Studie: Mobile Anwender sind ein Sicherheitsrisiko

Der sorglose Umgang der Mitarbeiter mit mobiler Technologie gehört laut IDC neben Malware und Phishing-Attacken zu den häufigsten Risiken beim Thema Mobile Security in Unternehmen.
IDC führte eine Studie zum Thema Mobile Security durch
(Quelle: © Mhristov / Fotolia)
Mobile Security zählt zu den grössten Herausforderungen für deutsche Unternehmen – dies ist das Ergebnis einer Studie von IDC. Die wachsende Verbreitung von Smartphones, Tablets und Co., neue mobile Angriffsszenarien und das Zusammenwachsen von privater und geschäftlicher Technologie machen ein Handeln erforderlich. Die befragten IT-Verantwortlichen in den Unternehmen gaben an, dass im Durchschnitt mehr als sechs Sicherheitsvorfälle in den vergangenen zwölf Monaten registriert wurden.
Zu den grössten Sicherheitsrisiken aus Sicht der IT-Verantwortlichen zählen dabei Mobile Malware mit 42 Prozent, gefolgt von Phishing und Social Engineering mit 35 Prozent. Weitere 30 Prozent gaben an, dass das Fehlverhalten von Anwendern – vorsätzlich oder unabsichtlich – ein grosses Risiko darstelle. Sie planen deshalb, die Mitarbeiter stärker für das Thema Mobile Security zu sensibilisieren.
Die grössten Sicherheitsrisiken im Umgang mit mobilen Geräten, Apps und Inhalten (Laptops ausgenommen)
Dies soll vor allem durch Trainings der Anwender und IT-Mitarbeiter sowie Richtlinien zur sicheren Nutzung mobiler Endgeräte geschehen - wobei hier die Wünsche der IT-Verantwortlichen und der User teils sehr unterschiedlich sind. So sagen beispielsweise 35 Prozent der Anwender, die Usability einer Sicherheitslösung sei besonders wichtig, IT-Verantwortliche geben diesem Aspekt mit 16 Prozent eine deutlich geringere Priorität.
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