15.05.2007, 00:00 Uhr

Schweizer im GPS-Fieber

Die Schweiz befindet sich in einem Kaufrausch von satellitenunterstützten Navigationsgeräten (GSP). So haben sich die Einfuhren solcher Geräte zwischen 2003 und 2006 beinahe versechsfacht. Im vergangenen Jahr wurden 226000 Geräte - das bedeutet 1 auf 14 Haushalte - im Wert von 114,8 Mio. Fr. importiert, wie die Eidgenössische Zollverwaltung mitteilte. Der Boom ist umso beeindruckender als die ab Werk in Autos montierten Fixmodelle in diesen Zahlen nicht enthalten sind.
Die Preisentwicklung stürzte kopfüber: Hatte der durchschnittliche Preis (beim Grenzübertritt) pro GPS-Gerät im Jahr 2003 noch 1'067 Fr. betragen, fiel dieser im vergangenen Jahr auf 507 Fr. Innerhalb von vier Jahren ist damit der Durchschnittspreis je Gerät auf die Hälfte zusammengeschmolzen, derweil sich die Produkte fortlaufend verbesserten. Auf der Karte der Bezugsquellen dominierten drei Lieferländer: die Niederlande, Deutschland und das Vereinigte Königreich, die im 2006 zusammen 77 % aller Importe bestritten. Die Niederlande und Deutschland lagen dabei mit einem Anteil von 25,2 und 24,4 % praktisch gleichauf. Das Vereinigte Königreich schnitt sich 19,4 % des Kuchens ab. (ph) http://www.ezv.admin.ch


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