22.04.2008, 00:00 Uhr

Nokia: Dick im Geschäft

Der finnische Handy-Hersteller Nokia bleibt weiterhin auf der Erfolgsspur: Wie das Unternehmen mitteilte, konnten im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis gesteigert werden. Konkret konnte der Branchenprimus im Berichtszeitraum seinen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro im vergleichbaren Vorjahresquartal auf aktuell 12,7 Milliarden Euro in die Höhe schrauben ? das entspricht einer Steigerung von satten 28 Prozent. Auch beim Nettogewinn präsentierte sich Nokia bärenstark: Dieser legte um 25 Prozent von 979 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro zu. Das entspricht einem Gewinn pro Aktie von 0,32 Prozent.

Trotz der ausgezeichneten Bilanz drückte Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo ein wenig auf die Euphoriebremse: Zwar rechnet der Manager mit einem weltweiten Wachstum des Handy-Marktes um zehn Prozent - gleichzeitig sei aber ein weiterer Preisverfall wahrscheinlich, so Kallasvuo. Diese Einschätzung wird von den jüngsten Quartalszahlen gestützt: So konnten die Finnen die Anzahl der verkauften Handys um 27 Prozent auf 115,5 Millionen Geräte steigern - gleichzeitig ging allerdings der durchschnittliche Verkaufspreis mit 79 Euro pro Gerät weiter zurück. Seinen weltweiten Marktanteil taxierte Nokia auf 39 Prozent, der damit im Vergleich zu den Vormonaten leicht zurückging. (ph/th)



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