07.10.2006, 00:00 Uhr

Hohes Niveau, aber wenig Wachstum bei Internetnutzung

Das Internet ist in der Bevölkerung angekommen, eine Sättigung der Nutzung spürbar: Unverändert zum vergangenen Quartal hatten auch im 3. Quartal 2006 zwei von drei Deutschen ab 18 Jahren (66 Prozent) einen Zugang zum Internet. Dies sind lediglich zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahresvergleich, berichtet die Forschungsgruppe Wahlen Online (FGW Online GmbH) in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten. Nach wie vor sind es insbesondere die Jüngeren, die per VoIP kommunizieren: In der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren war es jeder Fünfte, jeder Zehnte der 50- bis 59-jährigen, aber nur jeder Fünfundzwanzigste ab 60 Jahren. Auch die geschlechtsspezifischen Unterschiede sind erheblich: 14 Prozent der Männer, aber erst 8 Prozent der Frauen telefonieren per Internet.
 
Das 3. Quartal 2006 zeigte kaum Veränderungen im Nutzungsverhalten: 69 Prozent der Onliner stellten Preisvergleiche an, 60 Prozent kauften Produkte und Dienstleistungen über das Internet und 50 Prozent betreiben Online-Banking. Rund ein Drittel rief Politiknachrichten (35 Prozent) oder Wirtschafts-/Börsennachrichten (30 Prozent) online ab und 28 Prozent informierten sich im Internet über Versicherungen. Online-Brokerage betrieben 10 Prozent. Auch die übrigen Zahlen sind konstant geblieben: 73 Prozent der Männer haben einen Internet-Zugang, 60 Prozent der Frauen. (ph/iwb) http://www.forschungsgruppe.de



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