29.03.2014, 00:00 Uhr

Twitter führt Personen-Markieren in Fotos ein

Neues bei Twitter: Das Netzwerk will mehr Fotos in den Nachrichten-Feed bringen, experimentiert mit  Profilfotoansichten und denkt darüber nach, den Retweet- durch einen Share-Button zu ersetzen.
Twitter will mit zwei neuen mobilen Funktionen die Verbreitung von Fotos in seinem Netzwerk fördern, dem Markieren von Personen und dem Hochladen mehrerer Bilder auf einen Schlag. Bis zu zehn Personen können in Fotos markiert werden, ohne dass die 140-Zeichen-Grenze überschritten wird, so Software-Developer Cesar Puerta im Twitter-Firmenblog. Ausserdem können ab sofort bis zu vier Fotos in einer automatisch erzeugten Kollage eingefügt werden. Ab sofort sind die neuen Feature für Mitglieder mit iPhones zugänglich. Android soll in Kürze folgen.

Darüber hinaus sollen auch die Profilbilder der Nutzer schöner in der mobilen Version von Twitter dargestellt werden. Das Netzwerk testet offenbar eine neue Anordnung, bei der die Nutzeravatare vor weissem Hintergrund linksseitig auf dem Bildschirm angezeigt werden. Cover-Foto und Kurzbioangaben erscheinen ebenfalls direkt beim Profilfoto. Damit erlaubt Twitter den mobilen Nutzern einen schnellen Blick auf die Nutzerbio, ohne dass das Tweet-Erlebnis durch Scrollen oder Weiterleitung gestört wird, so Techcrunch. Kritiker bemängeln, dass die neue Ansicht allzu sehr an das Facebook-Design erinnere.

Einige Twitter-Nutzer haben zudem bemerkt, dass der "Retweet"-Buttons plötzlich die Bezeichnung "Share" trägt - die gleiche Bezeichnung wie bei Facebook. Das berichtet The Next Web.
Jede Menge Änderungen bei Twitter: Vor wenigen Tagen hatte der Kurznachrichtendienst angekündigt, seinen Musikdienst #music abzuschalten. Für Werbekunden testet Twitter derzeit die Möglichkeit, direkt aus einem Tweet Anrufe zu tätigen. (ph/iw)



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