Schweizer Security-Barometer 11.02.2019, 18:34 Uhr

Wieder mehr Ransomware in der Schweiz gefunden

Die Hacker sind zurück aus den Weihnachtsferien. Gemäss dem Schweizer Security-Barometer von Symantec und Computerworld für den Januar sind Cyberkriminelle besonders aktiv bei den Netzwerkattacken und beim Verbreiten von Ransomware.
Besonders Netzwerkattacken, aber auch Angriffe mit Ransomware wurden im Januar 2019 stärker registriert
(Quelle: Quelle: Grafik: jst/nmgz; Daten: Symantec )
Sowohl in der Schweiz als auch weltweit haben Cyberkriminelle im Januar 2019 ihr Aktivitätsniveau generell erhöht, und zwar global um gut 10 Prozent. Dies ergibt das aktuelle Schweizer Security-Barometer von Symantec und Computerworld.
Besonders häufig wurden hierzulande Netzwerkattacken und Angriffe mit Ransomware registriert. Die beiden Sorten legten im Januar um knapp 20 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Nach Auskunft von Candid Wüest, Threat Researcher bei Symantec Schweiz, treibt in Sachen Ransomware derzeit hauptsächlich das Schadprogramm «Crysis» sein Unwesen. Daneben sind nachwievor alte WannaCry-Überbleibsel in Umlauf und werden für erpresserische Zwecke verwendet.

Warnung vor falschen IT-Support-Mitarbeitern

Neben den im Security-Barometer erfassten Angriffsformen und -mittel gibt es gemäss Auskunft von Wüest zu Beginn des Jahres wieder vermehrt betrügerische Anrufe von angeblichen IT-Support-Technikern. «Aber nicht nur per Telefon sind die Betrüger aktiv, auch Webseiten werden wieder verstärkt genutzt, um falsche Warnmeldungen anzuzeigen», warnt der Virenjäger von Symantec.
Dabei beobachtet Wüest hauptsächlich zwei Methoden: Entweder würden die Anwender um einen Rückruf gebeten, oder die Angreifer versuchten, dem Benutzer eine nervige Software in Form von Adware unterzujubeln.
Solche Kontaktaufnahmen sollten Anwender so schnell wie möglich abklemmen.
Registrierte Attacken in der Schweiz in Prozent der weltweit erkannten Attacken
(Quelle: Quelle: Grafik: jst/nmgz; Daten: Symantec)



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