16.01.2007, 00:00 Uhr

E-Mail mit Selbstzerstörungsmechanismus

Der US-E-Mail-Dienst BigString bietet seinen Kunden die Möglichkeit, volle Kontrolle über die selbst versendeten Daten zu behalten, so das Unternehmens auf der eigenen Homepage. Dies wird sichergestellt durch einen E-Mail-Selbstzerstörungsmechanismus, den der Sender nach belieben konfigurieren kann. Damit wird eine Nachricht beispielsweise automatisch gelöscht, nachdem sie der Empfänger gelesen hat. Nun wurde dieser Dienst auch auf Multimedia-Attachements erweitert. Privatpersonen wie Unternehmen können damit festlegen, wie oft oder für welchen Zeitraum die mitgesendete Datei verfügbar bleibt.

"Die Selbstzerstörungsfunktion ermöglicht dem Absender, die Kontrolle über sein geistiges Eigentum zu behalten", führt Darin Myman, CEO von BigString aus. Gerade in Zeiten, in denen Videoplattformen wie YoueTube boomen und das Internet mit einer Menge an kurzen, privaten Filmchen überschwemmt wird, ist es leicht möglich, dass Bilder ins Web gelangen, die den abgebildeten Personen alles andere als recht sind. Der User kann mit unserem Dienst unterbinden, dass private Videos weitergeleitet oder ins Web gestellt werden und ihn auf diesem Weg im ungünstigsten Fall blossstellen könnten. Unternehmen aus der Unterhaltungsbranche oder Musiker können nun Videos verschicken, die bloss einmal angesehen werden können", meint Myman. BigString bietet somit ein Digital Rights Management für E-Mail-Attachements. (ph/pte) http://www.bigstring.com



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