13.06.2011, 00:00 Uhr
Wegen Strategiestreit soll Nokia-Technologiechef Auszeit nehmen
Nokia kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach schwindenden Marktanteilen und fallenden Aktienkursen muss der Handy-Hersteller nun auch noch den Verlust seines Technologiechefs verkraften. Wie die finnische Tageszeitung "Helsingin Sanomat" berichtete, hat sich Rich Green aus privaten Gründen auf unbestimmte Zeit beurlauben lassen. Ein Konzernsprecher habe die Personalie mittlerweile bestätigt. Kommissarisch soll nun Henry Tirri, Leiter des Nokia-Entwicklungszentrums, den Job übernehmen.
Der Rückzug kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da Nokia gerade den Wechsel bei seinen Smartphone-Betriebssystemen von Symbian zu Windows Phone vollzieht. Wie die "Helsingin Sanomat" unter Berufung auf einen Insider mutmasst, soll ein Streit über die neue Strategie der eigentliche Grund für Greens Beurlaubung sein. So habe der Manager statt Windows Phone das neue Betriebssystem MeeGo favorisiert, das Nokia gemeinsam mit dem Chipkonzern Intel auf den Weg gebracht hatte. Es sei wenig wahrscheinlich, dass Green in seinen Job zurückkehren werde, so die Zeitung. (ph/th)
Der Rückzug kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da Nokia gerade den Wechsel bei seinen Smartphone-Betriebssystemen von Symbian zu Windows Phone vollzieht. Wie die "Helsingin Sanomat" unter Berufung auf einen Insider mutmasst, soll ein Streit über die neue Strategie der eigentliche Grund für Greens Beurlaubung sein. So habe der Manager statt Windows Phone das neue Betriebssystem MeeGo favorisiert, das Nokia gemeinsam mit dem Chipkonzern Intel auf den Weg gebracht hatte. Es sei wenig wahrscheinlich, dass Green in seinen Job zurückkehren werde, so die Zeitung. (ph/th)