17.04.2013, 00:00 Uhr
Vodafone will in Deutschland 500 Stellen streichen
Eine brisante Mail von Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum an seine Mitarbeiter sorgt derzeit für grosse Aufregung bei Vodafone. Darin heisst es, dass der Düsseldorfer Netzbetreiber bundesweit insgesamt 500 Stellen streichen will. Die Richtigkeit der Angaben bestätigte Vodafone-Sprecher Kuzey Esener auf Nachfrage von Telecom Handel. Es gelte das Unternehmen für die Zukunft "wetterfest" zu machen, so Esener.
Der Stellenabbau sei Bestandteil eines grösseren Sparpakets, das bis zum Jahr 2015 laufen und mehrere Betriebsbereiche betreffen soll.
Konkret plant das Unternehmen unter anderem, verschiedene Abteilungen aus regionalen Standorten in der Düsseldorfer Zentrale zusammenzufassen. Bereichen aus anderen Geschäftsfeldern wie "Netzüberwachung" oder "IT-Operations" droht hingegen die Verlagerung ins Ausland.
Auf Einschnitte müssen sich wohl auch die Mitarbeiter der Kundenbetreuung gefasst machen, die in eine Service-Gesellschaft ausgegliedert werden sollen. Damit will Vodafone den Angaben zufolge eine Absenkung der Einstiegsgehälter erwirken, für derzeitige Mitarbeiter soll es aber einen Bestandsschutz geben.
Als Grund für den Stellenabbau nannte Schulte-Bockum das schwieriges Konkurrenzumfeld in Deutschland mit seinen preisaggressiven Wettbewerbern sowie die jüngsten Entscheidungen der Bundesnetzagentur zur Reduzierung der Terminierungsentgelte. (ph/th)
Konkret plant das Unternehmen unter anderem, verschiedene Abteilungen aus regionalen Standorten in der Düsseldorfer Zentrale zusammenzufassen. Bereichen aus anderen Geschäftsfeldern wie "Netzüberwachung" oder "IT-Operations" droht hingegen die Verlagerung ins Ausland.
Auf Einschnitte müssen sich wohl auch die Mitarbeiter der Kundenbetreuung gefasst machen, die in eine Service-Gesellschaft ausgegliedert werden sollen. Damit will Vodafone den Angaben zufolge eine Absenkung der Einstiegsgehälter erwirken, für derzeitige Mitarbeiter soll es aber einen Bestandsschutz geben.
Als Grund für den Stellenabbau nannte Schulte-Bockum das schwieriges Konkurrenzumfeld in Deutschland mit seinen preisaggressiven Wettbewerbern sowie die jüngsten Entscheidungen der Bundesnetzagentur zur Reduzierung der Terminierungsentgelte. (ph/th)