03.11.2010, 00:00 Uhr

Sunrise übernimmt teilweise Mehrwertsteuer-Erhöhung für ihre Kunden

Per 1. Januar 2011 wird in der Schweiz aufgrund eines Volksentscheids der Mehrwertsteuersatz von 7,6 auf 8,0 Prozent angehoben. Die grösste private Telekommunikationsanbieterin der Schweiz verzichtet trotz der Erhöhung der Mehrwertsteuer weitgehend auf eine Preisanpassung. Lediglich die einmalige Verbindungsaufbaugebühr für Anrufe vom Festnetz sowie der Preis für SMS werden per 1. Januar 2011 um jeweils 2 Rappen erhöht. Die Kunden von Sunrise telefonieren damit auch im kommenden Jahr hauptsächlich zu den gleich günstigen Tarifen wie bis anhin, wie Sunrise informierte.
 Sunrise hat beschlossen, die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 0,4 % per 1. Januar 2011 nicht an ihre Kunden weiterzugeben. Die höheren Steuern bei den Mobilfunktarifen, Breitbandanschlüssen und Festnetzangeboten übernimmt das Unternehmen weitgehend selbst. Angepasst werden lediglich die einmalige Verbindungsaufbaugebühr für Anrufe vom Festnetz sowie der Preis pro SMS. Die Preiserhöhung bleibt laut Sunrise mit jeweils 2 Rappen allerdings auf minimalem Niveau.
 Von der Preiserhöhung um 2 Rappen pro SMS ist weniger als die Hälfte der Kunden betroffen: Im Prepaid-Bereich nutzt schon heute die Mehrheit der Kunden den günstigen dayflat SMS Tarif, der nicht erhöht wird. Auch die Mehrzahl der Postpaid-Kunden profitiert von SMS-Promotionen, Flat Rates oder von Inklusiv-SMS in der Abo-Grundgebühr, wie zum Beispiel bei den Sunrise/MTV-Jugendangeboten. Diese Angebote ändern sich preislich nicht. Beim SMS-Preis von neu 12 Rappen liegt Sunrise immer noch unter den anderen Netzbetreibern und ist 40 % günstiger als der grösste Mitbewerber. Sunrise will damit ihr Bestreben untermauern, ihren Kunden stets die attraktivsten Angebote und den bestmöglichen Service anzubieten. (Patrick Hediger) http://www.sunrise.ch



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