28.06.2010, 00:00 Uhr

SUISA steigerte Online-Einnahmen 2009 um 46 Prozent

Die SUISA hat an ihrer Generalversammlung die Jahreszahlen für 2009 vorgelegt: Bei einem Umsatz von 147,6 Mio. Franken, das entspricht -3% im Vergleich zum Vorjahr, ist die Verteilsumme gegenüber 2008 nur leicht um 1,7 Prozent auf CHF 119,5 Mio. zurückgegangen. Das gute Ergebnis ist einmal mehr zurückzuführen auf die Einnah­men aus den Sende- und Aufführungsrechten, primär also auf die Musiknutzung in Fernsehen und Radio sowie auf das Konzertgeschäft. Erwartungsgemäss sind die Umsätze bei der Tonträgerlizenzierung und bei den Vergütungen für die Privatkopie deutlich gesunken.


Vorstand und Geschäftsleitung der SUISA, der Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik, haben für das Jahr 2009 ein gutes Ergebnis präsentiert. Die Einnahmen aus der Lizenzierung von Urheberrechten gingen zwar gegen­über dem Rekordjahr 2008 um rund 3 Prozent zurück, von CHF 141,27 Millionen auf CHF 136,86 Millionen. Dank eines tieferen Aufwands (minus 8 % gegenüber 2008) reduziert sich die Verteilsumme jedoch nur um 1,7 % auf CHF 119,5 Mio. (2008: CHF 121,6 Mio.). Der auf hohem Niveau verharrende Umsatz erklärt sich u.a. mit einer Einnahmensteigerung bei den Aufführungsrechten von rund 4 %, wozu wiederum erfolgreiche Grossanlässe wesentlich beigetragen haben. Einmal mehr liefert die Situation bei den Vervielfältigungsrechten ein zwiespältiges Bild (-10 % gegenüber 2008). Zwar sind die Einnahmen aus dem Online-Geschäft erneut um 46 % bzw. CHF 0,61 Mio. gestiegen, doch der Rückgang bei der Lizenzierung von physischen Tonträgern (CDs -13 % bzw. CHF 2 Mio.) trifft die Musik­schaffenden hart. «Dieses Ergebnis liegt ganz leicht über unseren Erwartungen und spiegelt die Veränderungen in der Musikbranche», erläuterte der scheidende Generaldirektor Alfred Meyer die Jahresrechnung. (Patrick Hediger) http://www.suisa.ch



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