01.10.2011, 00:00 Uhr
Nokia hat weitere Massenentlassungen angekündigt
Die Krise beim finnischen Handy-Hersteller Nokia spitzt sich weiter zu. Jetzt hat der Konzern die Schliessung der Produktionsstätte im rumänischen Cluj angekündigt - eine Massnahme, die mindestens 2.200 Menschen den Job kosten wird. Ironie des Schicksals: Erst vor rund drei Jahren hatte Nokia - begleitet von heftigen Protesten der hiesigen Gewerkschaften - den Standort Bochum aufgegeben, um die Produktion in den Karpatenstaat zu verlagern. Die Begründung damals: niedrigere Produktionskosten. Jetzt ereilt den Werksmitarbeitern in Cluj das gleiche Schicksal wie einst den deutschen Kollegen, da sich laut Nokia der Markt für Basis-Handys und auch die Lieferkette inzwischen nach Asien verlagert hätten.
Wie der Konzern weiter mitteilte, soll es auch Einschnitte im Bereich der Software-Entwicklung geben. Betroffen seien insgesamt 1.300 Stellen, auch der Standort Bonn werde in diesem Zusammenhang geschlossen. Immerhin hält Nokia an Berlin als zentralen Standort für die Dienstleistungssparte Location & Commerce fest. Der kriselnde Handy-Hersteller hatte in diesem Jahr bereits den Abbau von 7.000 Stellen beschlossen. Nach den jüngsten Ankündigungen erhöht sich diese Zahl nun auf 10.500. (ph/th)
Wie der Konzern weiter mitteilte, soll es auch Einschnitte im Bereich der Software-Entwicklung geben. Betroffen seien insgesamt 1.300 Stellen, auch der Standort Bonn werde in diesem Zusammenhang geschlossen. Immerhin hält Nokia an Berlin als zentralen Standort für die Dienstleistungssparte Location & Commerce fest. Der kriselnde Handy-Hersteller hatte in diesem Jahr bereits den Abbau von 7.000 Stellen beschlossen. Nach den jüngsten Ankündigungen erhöht sich diese Zahl nun auf 10.500. (ph/th)