09.03.2013, 00:00 Uhr
Massenentlassungen bei Motorola Mobility
Auch ein Jahr nach der Übernahme durch Google ist beim schwer angeschlagenen Handy-Hersteller Motorola Mobility kaum Besserung in Sicht. Um das Unternehmen mittelfristig wieder in die Gewinnzone zu führen, hat die Konzernführung nun mit dem Abbau von zusätzlichen 1.200 Stellen begonnen.
Wie das Wall Street Journal berichtete, wurden die betroffenen Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten, China und Indien bereits per E-Mail über ihre Entlassung informiert. Darin heisst es zur Begründung, dass die laufenden Kosten zu hoch seien und man in Märkten operiere, in denen man derzeit nicht wettbewerbsfähig sei. Gleichzeitig sei man aber "optimistisch", was den Erfolg neuer Produkte anbelangt.
Der Kahlschlag ist indes nicht die erste radikale Sanierungsmassnahme bei Motorola Mobility: Bereits im August hatte das Unternehmen die Entlassung von 4.000 Mitarbeitern angekündigt - das entsprach damals rund 20 Prozent der gesamten Belegschaft. Im dritten und vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres hatte Motorola Mobility tiefrote Zahlen schreiben müssen. (ph/th)
Der Kahlschlag ist indes nicht die erste radikale Sanierungsmassnahme bei Motorola Mobility: Bereits im August hatte das Unternehmen die Entlassung von 4.000 Mitarbeitern angekündigt - das entsprach damals rund 20 Prozent der gesamten Belegschaft. Im dritten und vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres hatte Motorola Mobility tiefrote Zahlen schreiben müssen. (ph/th)