06.10.2010, 00:00 Uhr

green.ch: Einsatz für erneuerbare Energien

Am 25. September 2010 hat die Genossenschaft Wirbelwasserkraftwerke Schweiz (GWWK) im aargauischen Schöftland die Taufe und Einweihung des ersten Wasserwirbel­kraftwerks der Schweiz gefeiert. Als Sponsor und Genossenschafter der GWWK nahm der Schweizer ICT-Dienstleister green.ch an dem Anlass teil. Taufpate des neuen Kleinkraftwerks war der Schweizer Wissenschaftler, Abenteurer, Arzt und Psychiater Dr. Bertrand Piccard, der zurzeit mit seinem Projekt SolarImpulse die Nonstop-Umrundung der Erde mit einem eigens dafür entwickelten Solarflugzeug plant. Neben ihm waren Dr. Urs Hofmann, Regierungsrat des Kantons Aargau, sowie zahlreiche weitere Prominenz anwesend. Der offiziellen Taufe und Einweihungsfeier folgte am Abend ein grosser Anlass für die breite Bevölkerung.
 Das Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland ist weltweit erst das zweite seiner Art; das erste steht in Österreich. Diese innovativen, umweltfreundlichen Kleinkraftwerke haben jedoch grosses Potenzial. Sie benötigen lediglich ein Gefälle von 70 cm und Wassermengen von etwa 1000 Litern pro Sekunde, um kontinuierlich Naturstrom zu erzeugen. Ihr Betrieb ist wartungsarm, und weil die Konstruktion grösstenteils unter dem Boden liegt, stört die Anlage auch nicht das Landschaftsbild. Die Genossen­schaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz strebt in Zusammenarbeit mit der WWK Energie GmbH den Bau von jährlich fünf bis fünfzehn Projekten in der Schweiz an. Die Pilotanlage in Schöftland produziert je nach Wassermenge eine elektrische Leistung von 10 bis 15 kW, was einer Jahresproduktion von 80 000 bis 130 000 kWh entspricht und den Bedarf von etwa 20 bis 25 Haushalten deckt. Für die Amortisation der Kosten von rund 340 000 Franken rechnen die Betreiber mit einer Dauer von rund 20 bis 25 Jahren.
 Franz Grüter, CEO von green.ch, begründet den Einsatz seiner Firma: Uns faszinieren diese innovativen, effizienten und umweltfreundlichen Kleinkraftwerke. Ich wünsche mir, dass sie Verbreitung finden die Einsatzmöglichkeiten sind riesig. Wir verstehen die Unterstützung der GWWK als Beitrag zur vermehrten Produktion von erneuerbaren Energien im Einklang mit der Natur. (Patrick Hediger) http://www.green.ch



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