28.02.2012, 00:00 Uhr

Google mit Patent für Gesten

Google will Patent für die Entwicklung von "kontinuierlichen Gesten" anmelden. Das Unternehmen hat in einem jetzt veröffentlichten Patentantrag aufgeführt, dass Touchscreens auch Negativseiten in der Bedienung vorweisen. Laut Google sei es schwieriger, mit dem Finger einen Textteil auszuwählen, als dies mit der Maus oder der Tastatur zu erledigen. Auch das Kopieren und Einfügen von Objekten erfordert mehrere voneinander unabhängige Gesten. Gerade dadurch würden komplexere Aufgaben für den Anwender schwierig.Nun will Google mit "kontinuierlichen Gesten" den Touchscreen-Nutzern eine Hilfestellung geben. Die Gesten sollen aus zwei Teilen bestehen: Der erste Teil beschreibt die auszuführende Funktion, der zweiten deren Ziel.

 Ein Beispiel: Der Nutzer malt auf den Bildschirm den Buchstaben "g", die Suchmaschine Google wird gewählt. Anschliessend wird eine Kreislinie um den gesuchten Begriff gezogen. Aber auch die mehrere Parameter können an eine Funktion übergeben werden. Dies geschieht indem der Nutzer jeweils das Gewünschte, wie Texte Links, Fotos oder Videos, einzeln einkreist. Die "kontinuierlichen Gesten" lernen die Nutzer-Wünsche und speichern diese für die nächste Suche. (ph/mdev)
www.golem.de/news/google-mit-gesten-auf-suche-1202-90041.html



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