05.10.2010, 00:00 Uhr
Fünf Jahre AAI bei SWITCH
Kein Student kennt es, aber jeder nutzt es. Das AAI-System von SWITCH vernetzt die wesentlichen Dienste der Hochschulen und erlaubt Zugang mit nur einem zentralen Login. Heute ist AAI fünf Jahre alt.
Als Privatperson muss man davon noch träumen, als Student ist es Realität: ein Login für alles. AAI nennt sich die Authentifizerungs-und Autorisierungs-Infrastruktur, die von der Stiftung SWITCH und den Hochschulen entwickelt wurde. SWITCHaai dient dabei als Schlüssel, der Studierende, Lehrende und Hochschulen verbindet. Mit nur einem AAI-Login können rund 300'000 Hochschulangehörige schweizweit sicher auf zahlreiche e-Learning-Systeme und Web-Anwendungen zugreifen. Das spart Zeit für die Studierenden und verringert den bürokratischen Aufwand der Hochschulen.
Der heimliche Helfer im Hochschulalltag
u den Einsatzbereichen von AAI gehört heute beispielsweise das von der Uni Zürich entwickelte Learning Management System «OLAT» (Online Learning And Training): Über AAI wird der Zugriff auf OLAT geregelt, das fast alle UZH-Fakultäten nutzen, genauso wie viele weitere Schweizer und zunehmend auch europäische Hochschulen. Darüber hinaus bietet AAI die Möglichkeit, die auf dem Webserver der Uni Zürich publizierten Dokumente bestimmten, definierbaren Nutzergruppen zugänglich zu machen. http://www.olat.uzh.ch
Passwort-Dschungel ist Vergangenheit
Heute nutzen alle Schweizer Universitäten und nahezu alle Fachhochschulen AAI als gemeinsame Plattform. Vor zehn Jahren sah das noch anders aus: Damals musste jede Schweizer Hochschule ihre Angehörigen und deren elektronische Zugangsrechte selbst verwalten - eine aufwändige Lösung. Wollte zum Beispiel die Universität Bern ein e-Learning-Projekt auch den Studierenden der Universität Lausanne freigeben, so musste dafür eine separate Datenbank für die Zulassung der jeweiligen Ressourcen erstellt und gepflegt werden. Wenn die Studierenden wiederum den Dienst einer anderen Hochschule nutzen wollten, mussten sie sich mit dem jeweils richtigen aus einer ganzen Hand voll Benutzernamen und Passwörtern anmelden.1999 erkannte man daher: Das Bildungsnetzwerk SWITCHlan, das den Datentransport der Hochschulen regelt, reicht allein nicht aus. Es musste eine gemeinsame Infrastruktur für die Authentisierung her. (Patrick Hediger) http://www.switch.ch/de/aai
Als Privatperson muss man davon noch träumen, als Student ist es Realität: ein Login für alles. AAI nennt sich die Authentifizerungs-und Autorisierungs-Infrastruktur, die von der Stiftung SWITCH und den Hochschulen entwickelt wurde. SWITCHaai dient dabei als Schlüssel, der Studierende, Lehrende und Hochschulen verbindet. Mit nur einem AAI-Login können rund 300'000 Hochschulangehörige schweizweit sicher auf zahlreiche e-Learning-Systeme und Web-Anwendungen zugreifen. Das spart Zeit für die Studierenden und verringert den bürokratischen Aufwand der Hochschulen.
Der heimliche Helfer im Hochschulalltag
u den Einsatzbereichen von AAI gehört heute beispielsweise das von der Uni Zürich entwickelte Learning Management System «OLAT» (Online Learning And Training): Über AAI wird der Zugriff auf OLAT geregelt, das fast alle UZH-Fakultäten nutzen, genauso wie viele weitere Schweizer und zunehmend auch europäische Hochschulen. Darüber hinaus bietet AAI die Möglichkeit, die auf dem Webserver der Uni Zürich publizierten Dokumente bestimmten, definierbaren Nutzergruppen zugänglich zu machen. http://www.olat.uzh.ch
Passwort-Dschungel ist Vergangenheit
Heute nutzen alle Schweizer Universitäten und nahezu alle Fachhochschulen AAI als gemeinsame Plattform. Vor zehn Jahren sah das noch anders aus: Damals musste jede Schweizer Hochschule ihre Angehörigen und deren elektronische Zugangsrechte selbst verwalten - eine aufwändige Lösung. Wollte zum Beispiel die Universität Bern ein e-Learning-Projekt auch den Studierenden der Universität Lausanne freigeben, so musste dafür eine separate Datenbank für die Zulassung der jeweiligen Ressourcen erstellt und gepflegt werden. Wenn die Studierenden wiederum den Dienst einer anderen Hochschule nutzen wollten, mussten sie sich mit dem jeweils richtigen aus einer ganzen Hand voll Benutzernamen und Passwörtern anmelden.1999 erkannte man daher: Das Bildungsnetzwerk SWITCHlan, das den Datentransport der Hochschulen regelt, reicht allein nicht aus. Es musste eine gemeinsame Infrastruktur für die Authentisierung her. (Patrick Hediger) http://www.switch.ch/de/aai