06.07.2011, 00:00 Uhr
Die Wissensarbeit steht in Unternehmen unter erhöhtem Druck
Das Bild des Elfenbeinturms für Wissensarbeit gehört der Vergangenheit an. Zu diesem Schluss kommt die Studie ?Fachbereiche im Wandel?, die von Berlecon Research im Auftrag der Hays AG durchgeführt wurde. Hays ist weltweit in der Rekrutierung von Spezialisten verschiedener Branchen tätig. Befragt wurden 149 Führungskräfte grosser Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum aus den Bereichen IT, Forschung und Entwicklung sowie Finanzen.
Laut der Studie müssen sich die wissensintensiven Fachbereiche ständig an veränderte Bedingungen mit neuen Prozessen und Verfahren anpassen. Um diesem Druck zu begegnen, setzten sie vermehrt auf flexible Formen der Projektarbeit anstelle der herkömmlichen starren Abläufe. So ist der Anteil der Projektarbeit bei mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen gestiegen. Zudem nutzt Wissensarbeit verstärkt neue Technologien, um sich effektiv zu organisieren. Ein grosser Teil der Fachbereiche nutzt beispielsweise bereits intensiv Videokonferenzen. Fast alle befragten Unternehmen ermöglichen es mittlerweile ihren Wissensarbeitern, extern mit mobilen Geräten auf Unternehmensanwendungen zuzugreifen. Dagegen werden Wikis und Blogs nur von einem kleinen Teil intensiv für Wissensarbeit genutzt.
Für ihre Wissensarbeit beschäftigten bereits mehr als die Hälfte der Unternehmen externe Dienstleister und Spezialisten, hält die Studie weiter fest. Dieser Trend werde sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen, denn über diesen Weg würden Fachbereiche ihre Know-how-Lücken schliessen und neue Ideen erhalten. ?Der Einsatz externer Spezialisten unterstützt die Weiterentwicklung der Fachbereiche. Um diese Vorteile auszuschöpfen, müssen die Externen jedoch stärker in die Kommunikationsabläufe und -infrastruktur eingebunden werden?, kommentiert Dr. Andreas Stiehler, Director Research bei Berlecon. (jb)
Download der kompletten Studie unter: www.hays.de/studien
Laut der Studie müssen sich die wissensintensiven Fachbereiche ständig an veränderte Bedingungen mit neuen Prozessen und Verfahren anpassen. Um diesem Druck zu begegnen, setzten sie vermehrt auf flexible Formen der Projektarbeit anstelle der herkömmlichen starren Abläufe. So ist der Anteil der Projektarbeit bei mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen gestiegen. Zudem nutzt Wissensarbeit verstärkt neue Technologien, um sich effektiv zu organisieren. Ein grosser Teil der Fachbereiche nutzt beispielsweise bereits intensiv Videokonferenzen. Fast alle befragten Unternehmen ermöglichen es mittlerweile ihren Wissensarbeitern, extern mit mobilen Geräten auf Unternehmensanwendungen zuzugreifen. Dagegen werden Wikis und Blogs nur von einem kleinen Teil intensiv für Wissensarbeit genutzt.
Für ihre Wissensarbeit beschäftigten bereits mehr als die Hälfte der Unternehmen externe Dienstleister und Spezialisten, hält die Studie weiter fest. Dieser Trend werde sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen, denn über diesen Weg würden Fachbereiche ihre Know-how-Lücken schliessen und neue Ideen erhalten. ?Der Einsatz externer Spezialisten unterstützt die Weiterentwicklung der Fachbereiche. Um diese Vorteile auszuschöpfen, müssen die Externen jedoch stärker in die Kommunikationsabläufe und -infrastruktur eingebunden werden?, kommentiert Dr. Andreas Stiehler, Director Research bei Berlecon. (jb)
Download der kompletten Studie unter: www.hays.de/studien