15.02.2012, 00:00 Uhr

6 Millionen Swisscom-Mobilfunkkunden verdoppelten mobilen Datenverkehr 2011

Die Zahl der Mobilfunkkunden in der Schweiz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 221?000 oder 3,8% auf 6 Mio. Swisscom verkaufte 1,5 Mio. Mobilfunkgeräte (+5,7%), 60% davon waren Smartphones. Der stark wachsende Absatz von Smartphones führte zu einer Erhöhung der Gerätesubventionen, aber auch zu einer Verdoppelung des mobilen Datenverkehrs innert Jahresfrist. Auch die Zahl der aktiven Smartphones im Swisscom-Netz hat sich in einem Jahr um 63% auf 2 Mio. massiv erhöht. Der durchschnittliche Preis pro Megabyte sank im gleichen Zeitraum um 40%. Auch Kunden, die im Ausland unterwegs sind, nutzen den mobilen Datenverkehr viel intensiver: Das Volumen beim mobilen Daten-Roaming erhöhte sich um 61%; der Preis pro Megabyte reduzierte sich um 43%. Der Umsatz mit mobiler Datenübertragung stieg im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 11,5% auf CHF 485 Mio. Der durchschnittliche Umsatz pro Mobilfunkkunde im Monat (ARPU) sank als Folge von Preissenkungen und neuen Tarifmodellen um 4,1% auf CHF 47.

 Bereits über 600?000 Kunden nutzen Bündelangebote

Bündelangebote wie Vivo Casa, die einen Festnetzanschluss mit Telefonie, Internet und TV enthalten, sind weiterhin sehr gefragt. Anfang August lancierte Swisscom mit Vivo Tutto das schweizweit erste Bündelangebot, das zusätzlich noch Mobilfunkanschlüsse umfasst. Ende Dezember nutzten insgesamt 613?000 Kunden die Bündelangebote. Bei Swisscom TV stieg die Zahl der Kunden innert Jahresfrist um 44,4% auf 608?000. Alleine im vierten Quartal 2011 wurden 52'000 TV-Kunden neu gewonnen. Die Zahl der Breitbandanschlüsse mit Endkunden konnte Swisscom innert Jahresfrist um 77'000 oder 4,9% auf 1,66 Mio. erhöhen. Der Bestand an Swisscom Festnetzanschlüssen, die durch alternative Anbieter genutzt werden, erhöhte sich um 6'000 auf 487'000.

Im Geschäftsjahr 2011 sanken der Nettoumsatz von Swisscom um 4,3% auf CHF 11?467 Mio. und das Betriebsergebnis (EBITDA) um 0,3% auf CHF 4?584 Mio. Währungseffekte reduzierten den Umsatz um CHF 250 Mio. Der Umsatz von Swisscom ohne Fastweb sank um 1,1% oder CHF 100 Mio. auf CHF 9?326 Mio. Die Preiserosion im Schweizer Kerngeschäft von rund CHF 500 Mio. konnte nicht vollständig mit dem Kunden- und Volumenwachstum von rund CHF 400 Mio. kompensiert werden. Trotz diesem sinkenden Umsatz im Schweizer Geschäft stiegen die Investitionen in die Schweizer Infrastruktur um 17,2% auf CHF 1?537 Mio. Swisscom investiert massiv in den Ausbau der Breitbandnetze im ganzen Land, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern.(ph) http://www.swisscom.ch/bericht2011



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